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Eine parteiübergreifende Parlamentsgruppe fordert eine externe Bewertung des Umgangs der britischen Finanzaufsicht mit Whistleblowern. Die FCA hat eine engere Prüfung ihrer Kontakte zu Simon Andriesz angekündigt.
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Die All-Party Parliamentary Group on Investment Fraud and Fairer Financial Services fordert die Financial Conduct Authority auf, eine unabhängige externe Bewertung ihres Umgangs mit Whistleblowern zu finanzieren. Anlass ist der Tod von Simon Andriesz, einem ehemaligen leitenden Mitarbeiter des Brokerhauses BGC Partners. Die FCA hat stattdessen Lea Paterson, eine unabhängige nicht geschäftsführende Direktorin, die am 1. Oktober in den Vorstand eingetreten ist, mit einer Prüfung ihrer Kontakte zu ihm beauftragt. Ihr Auftrag ist enger gefasst als die Forderung der Gruppe nach einer Prüfung des allgemeinen Umgangs mit Whistleblowern durch eine unabhängige externe Stelle. [2] [3] [7]
Andriesz’ Familie sagte der BBC, er habe sich am 23. September in Thailand das Leben genommen; es gebe keinen Hinweis auf Fremdverschulden. Er hatte bei Aufsichtsbehörden Bedenken über mutmaßliche Geschäftsbeziehungen zwischen Howard Lutnick und Jeffrey Epstein geäußert. Vor seinem Tod sagte Andriesz, er fühle sich von der FCA „völlig im Stich gelassen“, und erhob Vorwürfe, BGC und dessen Anwälte hätten Vergeltungsmaßnahmen ergriffen. BGC bestritt, sich an ihm gerächt zu haben. Die FCA hatte ihm mitgeteilt, es gebe nicht genügend Beweise für die Schlussfolgerung, dass Vergeltungsmaßnahmen stattgefunden hätten. Zugleich erklärte sie, auf Grundlage der von ihm gelieferten Informationen aufsichtsrechtliche Maßnahmen ergriffen zu haben. [1]
Ein früheres Beschwerdeverfahren dokumentiert sowohl eine Entscheidung zugunsten der FCA als auch einen eingeräumten Fehler. Ein Bericht des Complaints Commissioner aus dem Jahr 2023, in dem der Beschwerdeführer anonymisiert wurde und der später mit Andriesz in Verbindung gebracht wurde, kam zu dem Schluss, die FCA habe die Informationen geprüft und Maßnahmen ergriffen. Die untersuchten Beschwerdepunkte wurden nicht bestätigt. Unabhängig davon räumte die FCA ein, dem Beschwerdeführer fälschlich mitgeteilt zu haben, die Offenlegung seiner Identität habe seinen gesetzlichen Whistleblower-Schutz beendet. Dieser Schutz sei davon unberührt geblieben; die FCA erklärte, sie habe den Fehler korrigiert und sich entschuldigt. [4] [5]
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Die Parlamentsgruppe sagt, sie könnte selbst Beweise von Whistleblowern einholen, falls die FCA nicht positiv reagiert. Die Aufsichtsbehörde erklärt, Paterson werde prüfen, was sie im Umgang mit Andriesz besser hätte machen können. Sie rechnet damit, Anfang 2027 etwaige Lehren aus der Prüfung und ihre Pläne für deren Umsetzung mitzuteilen. [2] [3]