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Bei einer Sitzung des UN-Entkolonialisierungsausschusses forderte Haitis Delegierter Reparationen für die Kolonisierung. Großbritannien erläuterte seine Position zu seinen Überseegebieten.
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Haitis Vertreter rief die UN während einer Sitzung ihres Vierten Ausschusses am 12. Oktober dazu auf, darüber nachzudenken, wie Reparationen für die Kolonisierung geleistet werden könnten, wie UN Press berichtet. Der Appell erfolgte, als Großbritannien seine Position zu den Prioritäten und zur politischen Zukunft seiner Überseegebiete darlegte. [1]
Laut dem Bericht von UN Press wurde geltend gemacht, Haiti sei 1825 gezwungen worden, im Gegenzug für die Anerkennung seiner Unabhängigkeit eine hohe Summe zu zahlen. Diese Zahlung habe die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes verlangsamt. Dem Bericht zufolge wurde eine gemeinsame französisch-haitianische Kommission eingesetzt, um die Frage zu untersuchen; ein Datum für ihre Einrichtung wird nicht genannt. Der haitianische Delegierte sagte, ein solcher historischer Dialog könne für die UN nützlich sein. [1]
Die britische Vertreterin bezeichnete die Beziehungen ihres Landes zu seinen Überseegebieten als „eine moderne Beziehung“. UN Press berichtet, Großbritannien unterstütze Prioritäten von Umweltschutz bis Sicherheit und verwalte 10 der 17 Hoheitsgebiete ohne Selbstregierung. Dem Bericht zufolge würde Großbritannien den Britischen Jungferninseln außerdem dabei helfen, unabhängig zu werden, falls die Inselbewohner den verfassungsrechtlichen Wunsch äußerten, diesen Weg einzuschlagen. [1]
Zu Gibraltar berichtete UN Press, die britische Vertreterin habe erklärt, dessen Bevölkerung habe ein Recht auf Selbstbestimmung und Großbritannien werde einer Übertragung der Souveränität gegen ihren frei geäußerten Willen nicht zustimmen. Sie bekräftigte außerdem die britische Souveränität über die Falklandinseln (Malwinen) und verwies auf ein Referendum von 2013, bei dem sich ihren Angaben zufolge 99,8 % der Abstimmenden für den Verbleib als britisches Überseegebiet ausgesprochen hatten. Der Bericht von UN Press weist darauf hin, dass die Souveränität über die Inseln zwischen Großbritannien und Argentinien umstritten ist. [1]
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