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Die Festnahmen erfolgten nach Angriffen während der palästinensischen Olivenernte. Die Polizei hat jedoch nicht mitgeteilt, welche Verdächtigen mit welchem Vorfall in Verbindung stehen.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Die israelische Polizei teilte am Montag mit, sie habe im besetzten Westjordanland nach einem Wochenende mit Siedlergewalt während der palästinensischen Olivenernte 10 Personen festgenommen. Der Einsatz folgte auf Angriffe auf eine US-amerikanische Fotojournalistin und eine Delegation, der europäische Diplomaten angehörten. Die Polizei sagte jedoch nicht, welche Verdächtigen gegebenenfalls mit den einzelnen Vorfällen in Verbindung stehen. [3] [4]
Die Verdächtigen wurden zum Verhör gebracht. Die Polizei erklärte, der Einsatz habe mutmaßliche Gewalttaten, Verstöße gegen eine Sperrverfügung für ein Militärgebiet und illegale Bauarbeiten umfasst; die Beamten hätten außerdem Fahrzeuge und weitere Gegenstände beschlagnahmt. Eine Festnahme belegt nicht, wer für einen der beiden Angriffe verantwortlich ist. [3] [4]
Am Freitag wurde die Fotografin der Washington Post, Heidi Levine, geschlagen, als sie nahe dem palästinensischen Dorf Abu Falah über eine Olivenernte berichtete. Sie erlitt Wirbelbrüche und musste an einem verletzten Finger operiert werden. Reuters berichtete, der Angriff sei gefilmt worden; ein BBC-Team beobachtete einen Angriff von Siedlern bei der Ernte. [1] [3] [7]
Am folgenden Tag stellten sich maskierte Siedler einer Gruppe entgegen, die das nahe gelegene Dorf Taybeh besuchte. Das französische Außenministerium erklärte, der Bürgermeister von Aulnoye-Aymeries, Bernard Baudoux, sei angegriffen worden und französische, belgische und polnische Diplomaten seien ins Visier genommen worden. Laut Associated Press gehörten auch Vertreter der katholischen Kirche zu der Gruppe. Das israelische Militär bestätigte einen Angriff auf die Diplomaten, berichtete AP, und erklärte zugleich, der Besuch sei nicht mit ihm abgestimmt worden. [2]
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Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu mahnte mit Blick auf den Vorfall in Taybeh zur Vorsicht. Bilder allein könnten weder den vollständigen Ablauf der Ereignisse noch die Verantwortung Einzelner belegen, hieß es. Zudem erhob es den Vorwurf, es gebe eine Kampagne, Israel und die Siedler im Westjordanland zu verleumden. Die Warnung vor einer Identifizierung der Angreifer ändert nichts daran, dass das Militär einen Angriff bestätigt hat. [6] [5]
Levine sagte der Washington Post, sie freue sich über die Festnahmen, warnte jedoch, dass eine Inhaftierung nicht unbedingt zu einem Prozess führen müsse. Die israelische Menschenrechtsorganisation Yesh Din erklärt, dass mehr als 93 % der polizeilichen Ermittlungen zu ideologisch motivierten Straftaten von Israelis gegen Palästinenser im Westjordanland zwischen 2005 und 2025 ohne Anklageerhebung endeten. Die Polizei teilte mit, die 10 Verdächtigen würden nach dem Verhör einem Gericht vorgeführt; ob jemand von ihnen wegen der Angriffe am Wochenende angeklagt wird, ist noch offen. [7] [1]