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Die Polizei prüft Vorwürfe im Zusammenhang mit rückdatierten Unternehmensunterlagen. Allerdings gehen die Angaben auseinander, ob eine formelle Ermittlungsakte angelegt wurde.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Die zyprische Polizei hat begonnen, Informationen über mit Roman Abramowitsch verbundene Unternehmen zu sammeln, nachdem Journalistinnen und Journalisten berichtet hatten, dass rückdatierte Unterlagen genutzt wurden, um Vermögenswerte im Wert von Milliarden Dollar ins Ausland zu transferieren. Der Beamte Andreas Anastasiades sagte am 21. Oktober vor einem Parlamentsausschuss, die Polizei sei aus eigener Initiative tätig geworden und werde das Material prüfen, um festzustellen, ob möglicherweise eine Straftat begangen wurde.
Die BBC und der *Cyprus Mail* beschreiben die Arbeit der Polizei als Ermittlungen. Philenews berichtete über dieselbe Anhörung und schrieb, es sei noch keine Entscheidung darüber gefallen, ob eine formelle Ermittlungsakte angelegt werden solle. Das schließt eine spätere Entscheidung nicht aus. Anastasiades sagte gegenüber Politis, die Zusammenstellung des Materials könne bis zu sechs Monate dauern.
Die Reaktion der Polizei folgt auf eine gemeinsame Recherche, die am 12. Oktober von BBC Panorama, dem Bureau of Investigative Journalism und Partnern veröffentlicht wurde. Nach Angaben des Bureau zeigen geleakte Unterlagen, dass Dokumente für mit Abramowitsch verbundene Unternehmen rückdatiert wurden, wodurch Vermögenswerte von Konten zyprischer Unternehmen zu Unternehmen auf den Britischen Jungferninseln verlagert werden konnten. In einem untersuchten Fall tauchten Luxusgüter im Wert von mehr als 600 Mio. US-Dollar in Entwürfen der Jahresabschlüsse eines zyprischen Unternehmens auf, nicht jedoch in den endgültig geprüften Abschlüssen. Diese Ergebnisse haben eine genauere Prüfung ausgelöst; sie belegen nicht, dass Abramowitsch eine Straftat begangen hat.
Abramowitschs Anwälte bestreiten, dass er Steuern hinterzogen oder Vermögenswerte verborgen habe. Sie sagen, es seien keine Beweise dafür vorgelegt worden, dass er von der Fälschung von Dokumenten gewusst, sie genehmigt oder veranlasst habe, und seine Unternehmen hätten sich auf professionelle Berater verlassen. Gegenüber OCCRP erklärten sie außerdem, Abramowitsch sei weder als Gegenstand von Ermittlungen benannt noch wegen eines Fehlverhaltens angeklagt worden. Deloitte Cyprus erklärt, das Unternehmen halte sich an geltendes Recht und könne sich zu dem älteren Schriftwechsel nicht äußern, weil es keinen Zugriff mehr darauf habe.
Das Alter der Transaktionen könnte Maßnahmen über die polizeilichen Ermittlungen hinaus erschweren. Die zyprische Aufsichtsbehörde für die öffentliche Abschlussprüfung erklärt, sie habe bei Deloitte Informationen angefordert, sei aber für Vorgänge vor ihrer Gründung im Jahr 2017 nicht zuständig. Auch der Steuerkommissar verwies auf Fristen für die Prüfung der betreffenden Steuerjahre.
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