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Bei Sitzungen des Dritten Ausschusses am 6. Oktober beschrieben Delegierte Risiken für die Rechte von Frauen und berichteten zugleich von Fortschritten bei der Teilhabe. Ihre Forderungen nach Veränderungen waren keine Beschlüsse des Ausschusses.
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Myanmars Vertreterin sagte am 6. Oktober vor dem Dritten Ausschuss der UN-Generalversammlung, Frauen und Mädchen seien „keine passiven Opfer von Konflikten“. Sie bezeichnete Frauen als zentral für die nationale Widerstandsfähigkeit und die Übergangsregierung und verwies auf ihre Rollen im Kabinett der Nationalen Einheitsregierung und in medizinischen Netzwerken an vorderster Front. Neben dieser Führungsrolle sprach sie von schwerer militärischer Gewalt und forderte Rechenschaft für sexuelle Gewalt und andere Gräueltaten. [1]
Andere Delegierte konzentrierten sich auf Hindernisse für die Teilhabe. Afghanistans Vertreter sagte, der Ausschluss von Frauen aus Beschäftigung und öffentlichem Leben gefährde die Entwicklung. Er warnte, das Land könne bis 2030 bis zu 20.000 Lehrerinnen und 5.400 Mitarbeiterinnen im Gesundheitswesen verlieren, falls die derzeitigen Bedingungen anhielten. Das war eine Prognose und keine Zahl bereits verlorener Arbeitskräfte. Brasiliens Vertreterin forderte gleichberechtigte Teilhabe, während Kanadas Vertreter vor Einschüchterung von Menschenrechtsverteidigerinnen, Journalistinnen und politischen Führungskräften warnte. [1]
In der Diskussion wurde auch über Fortschritte berichtet. Libanons Vertreterin sagte, Frauen stellten mehr als die Hälfte der Studierenden im Hochschulbereich und die Hälfte der Richterinnen und Richter im Land. Saudi-Arabiens Vertreter berichtete von einer Rekordbeschäftigung von Frauen im Privatsektor und sagte, Frauen bekleideten mehr als 44 Prozent der hochrangigen politischen Ämter. Dabei handelte es sich um Angaben zu einzelnen Ländern, nicht um eine Messung eines weltweiten Trends. [1]
Die Reden brachten Forderungen nach Teilhabe und Schutz vor den Ausschuss. Resolutionen durchlaufen jedoch einen eigenen Prozess aus Verhandlungen und Ausschussbeschlüssen, so der Internationale Dienst für Menschenrechte. Laut der Organisation haben zivilgesellschaftliche Gruppen bei Ausschusssitzungen kein formelles Rederecht, können sich aber mit Staaten und Sachverständigen austauschen. Die Mittel für Beschlüsse des Ausschusses hängen vom Fünften Ausschuss der Generalversammlung ab. [2]
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