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Der Gouverneur der Stadt meldete Tote und Verletzte, beschädigte Wohnhäuser und Brände in zwei Ölanlagen. Der Gouverneur der Nachbarregion sagte, dort seien 145 Drohnen abgeschossen worden.
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Bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf St. Petersburg am 18. Oktober wurde ein Mensch getötet, fünf weitere kamen ins Krankenhaus, wie der Gouverneur der russischen Stadt, Aleksandr Beglow, mitteilte. Er sagte, 12 Wohnblocks und zwei Einfamilienhäuser seien beschädigt worden, und machte die Ukraine für den Angriff verantwortlich. [1]
Beglow hatte zunächst keine Todesopfer gemeldet und korrigierte später die Zahl. Feuerwehrleute waren nach seinen Angaben noch mit dem Löschen von Bränden am Petersburger Ölhafen, im Öldepot Rutschi und in Lagerhallen im Bezirk Kolpino beschäftigt. Das russische Medium ASTRA erklärte, es habe anhand eines von Lesern eingesandten Videos einen Brand am Ölhafen ausfindig gemacht. Wie groß die Schäden dort sind und ob der Ölumschlag beeinträchtigt wurde, ist unklar. [1] [3]
In der umliegenden Region Leningrad sagte Gouverneur Aleksandr Drosdenko, die Luftabwehr habe über Nacht 145 Drohnen abgeschossen. Das ist die aktualisierte Zahl für die Region, nicht für St. Petersburg selbst. Er meldete Schäden an Häusern und Fahrzeugen sowie Stromausfälle. Eine Frau und drei Kinder seien nach einem Hausbrand im Bezirk Wsewoloschsk mit Symptomen einer Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden, sagte er. Sie gehören nicht zu den in der Stadt gemeldeten Opfern. [2]
VK teilte mit, sein Rechenzentrum in der Region Leningrad sei angegriffen worden, erklärte jedoch, seine Dienste liefen normal. ASTRA berichtete von Beschwerden über Zugangsprobleme; deren Ursache und das Ausmaß möglicher Schäden am Rechenzentrum sind unklar. Der Flughafen Pulkowo schränkte den Flugverkehr vorübergehend ein und nahm anschließend Ankünfte und Abflüge unter Auflagen wieder auf. [3] [4]
ASTRA berichtete außerdem, ein von Lesern eingesandtes Video zeige eine Explosion an der Brücke über die Korabelny-Fahrrinne. Ein städtischer Verkehrskanal kündigte die vorübergehende Sperrung eines Abschnitts der Westlichen Hochgeschwindigkeitsstraße an; daraus lässt sich jedoch nicht schließen, ob die Brücke beschädigt wurde.
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