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Die Festnahmen erfolgten nach Berichten über Gesänge bei einem Fanmarsch vor Hajduk Splits Spiel gegen Ajax. Kroatiens Spitzenpolitiker forderten Maßnahmen gegen die Verantwortlichen.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Die kroatische Polizei teilte am 16. Oktober mit, drei Personen wegen des Verdachts der öffentlichen Anstiftung zu Gewalt und Hass festgenommen zu haben. Anlass waren Gesänge bei einem Marsch von Hajduk-Split-Anhängern vor dem Conference-League-Spiel gegen Ajax am Vortag. Präsident Zoran Milanović und Ministerpräsident Andrej Plenković verurteilten die gemeldeten antisemitischen und pro-nazistischen Parolen. [2] [1] [4]
Die Lokalzeitung Slobodna Dalmacija berichtete, beim Umzug der Torcida, der Fangruppe von Hajduk, seien Gesänge über das Zerschlagen von Juden, Auschwitz und Adolf Hitler zu hören gewesen. Die Polizei bestätigte, Gesänge mit potenziell strafbarem Inhalt aufgenommen zu haben, nannte in ihrer Mitteilung aber weder den Wortlaut noch einzelne Personen, die mitgesungen hätten. Die Vorwürfe betreffen Teilnehmer des Marsches, nicht die Hajduk-Anhängerschaft insgesamt. [3] [2]
Milanović bezeichnete das Verhalten *einiger* Torcida-Anhänger als „inakzeptabel, beschämend und verurteilenswert“ — aus dem Kroatischen übersetzt. Er forderte Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte zum Handeln auf und sagte, Worte der Verurteilung reichten nicht mehr aus. [1]
Plenković sagte, die Botschaften könnten nur als antisemitisch verstanden werden und widersprächen den Werten, die er in der kroatischen Gesellschaft hochhalten wolle. Er erwarte, dass die Polizei die Rufer identifiziere und Anzeige erstatte und die Gerichte reagierten, berichtete HRT. Die israelische Botschaft in Zagreb erklärte, sie sei „zutiefst schockiert über den schweren antisemitischen Vorfall“; die Aussage wurde aus dem Kroatischen übersetzt. [4] [7]
Hajduk, das Ajax mit 2:1 besiegte, entschuldigte sich bei Ajax, dem Wettbewerbsveranstalter und den Fans für die Szenen während des Spiels, das durch Leuchtraketen unterbrochen wurde. In der von 24sata wiedergegebenen Erklärung wurden die früheren Gesänge auf der Straße nicht erwähnt. Hajduks Aufsichtsratsvorsitzender Ljubo Pavasović Visković sagte später gegenüber Dnevnik Nove TV, die Entschuldigung des Vereins habe sich auf das Spiel bezogen; was außerhalb des Stadions geschehen sei, bezeichnete er als inakzeptabel. Die Polizei teilte mit, sie arbeite weiter daran, Personen anhand von Aufnahmen des Marsches zu identifizieren.
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