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Die von der OPCW bestätigte Zerstörung von 42 Fliegerbomben war ein Meilenstein. Inspektoren arbeiten jedoch weiter daran, noch vorhandene Chemiewaffen aus der Assad-Zeit aufzuspüren und zu beseitigen.
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Delegierte begrüßten bei einer UN-Abrüstungsdebatte am 20. Oktober die bestätigte Zerstörung von 42 syrischen Fliegerbomben. Der Einsatz fand im August statt: Er war ein Meilenstein bei den Bemühungen, Syriens Chemiewaffenprogramm aus der Assad-Zeit aufzuarbeiten, aber kein Zeichen dafür, dass die Arbeit abgeschlossen ist. [1] [2]
Ein Vertreter der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) berichtete der Ersten Kommission der Generalversammlung von der Zerstörung. UN-Abrüstungschefin Izumi Nakamitsu hatte dem Sicherheitsrat bereits am 3. September davon berichtet. OPCW-Generaldirektorin Sabrina Dallafior bezeichnete den Einsatz im August später als erste verifizierte Zerstörung deklarierter Chemiewaffen in Syrien seit 2014. [1] [3] [4]
Reuters berichtete, dass bei dem Einsatz Chemiewaffen der Kategorie drei betroffen waren: ungefüllte Munition und Ausrüstung zur Freisetzung chemischer Kampfstoffe. Die Zahl von 42 sollte daher nicht so verstanden werden, als habe es sich um 42 mit chemischen Kampfstoffen gefüllte Bomben gehandelt. [3]
Bei der breiteren Debatte ging es auch um umstrittene Vorwürfe zum Einsatz chemischer Kampfstoffe in anderen Konflikten. Dem Bericht über die UN-Sitzung zufolge wiesen die in den Vorwürfen genannten Länder diese zurück. Zur Ukraine hat die OPCW das Vorhandensein von CS, einem Reizstoff, in Proben bestätigt, die entlang der Frontlinien genommen wurden. Sie erklärt jedoch, dieser Befund allein belege nicht, dass der Stoff als Methode der Kriegsführung eingesetzt wurde. [1] [4]
In Syrien stehen noch umfangreiche weitere Schritte an. Dallafior sagte am 6. Oktober, die OPCW und Syrien hätten vereinbart, bis zum Jahresende so viele zuvor nicht besuchte vorrangige Standorte wie möglich zu untersuchen. Nach Gesprächen mit dem syrischen Außenminister Asaad al-Shaibani teilte die OPCW am 13. Oktober mit, man habe sich auf eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Suche nach Überresten des Chemiewaffenprogramms aus der Assad-Zeit und deren Zerstörung geeinigt.
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