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Ruanda hat einen 10-Jahres-Vertrag unterzeichnet, um ab Anfang der 2030er-Jahre Formel-1-Rennen auszurichten, berichtet BBC Sport. Damit ist eine geplante Rückkehr der Formel 1 nach Afrika nach mehr als drei Jahrzehnten vorgesehen. [1]
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Laut BBC Sport soll die Veranstaltung, die African Grand Prix heißen soll, auf einer neuen Rennstrecke in Bugesera stattfinden, 25 Meilen südlich von Kigali und neben einem neuen internationalen Flughafen. Es wäre das erste F1-Rennen in Afrika seit dem Großen Preis von Südafrika 1993 in Kyalami. [1]
Der Bericht nennt kein genaues Renndatum und sagt, dass der Platz des Rennens im jährlichen Kalender noch nicht feststeht. Außerdem heißt es, die F1 habe sich verpflichtet, die Saison auf höchstens 24 Rennen zu beschränken. [1]
Präsident Paul Kagame sagte, er erwarte, dass die Rennstrecke Ruanda und der weiteren Region Arbeitsplätze, Kompetenzen, Tourismus und Geschäfte bringe. Felix Jakens, Leiter der Kampagnenabteilung bei Amnesty International UK, warf Ruanda vor, Großveranstaltungen im Sport zu nutzen, um sein Image aufzubessern und von dem abzulenken, was er als „entsetzliche Menschenrechtsbilanz“ bezeichnete. Ein von BBC Sport zitierter F1-Sprecher sagte, der Sport könne in Afrika eine positive Kraft sein, und verwies auf die Möglichkeit, 100 Millionen Menschen auf dem Kontinent zu erreichen. [1]
BBC Sport berichtet außerdem, dass die Demokratische Republik Kongo vor dem Internationalen Gerichtshof Klage gegen Ruanda eingereicht hat. Sie wirft Ruanda Verstöße gegen Verträge zur Verhütung von Völkermord, zur Bekämpfung von Rassendiskriminierung sowie zum Schutz der Rechte von Frauen und vor Folter vor. Der Bericht beschreibt die mutmaßlichen Verstöße als Vorwürfe, nicht als gerichtliche Feststellungen. [1]
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