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Großbritannien erklärt, die geplanten Kampfjet-Patrouillen dienten der Verteidigung. Die Unterstützung bei der Luftbetankung erstreckt sich jedoch auch auf saudische Einsätze gegen Huthi-Ziele im Jemen.
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Großbritannien plant, RAF-Typhoon-Jets zu Verteidigungsmissionen über Saudi-Arabien einzusetzen, um Städte und kritische Infrastruktur vor Luftangriffen zu schützen. Das teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Die Patrouillen würden die britische Unterstützung der saudischen Luftverteidigung gegen Raketen- und Drohnenangriffe der Huthi um Kampfjets ergänzen. [1]
Verteidigungsminister Wes Streeting verwies als Grund für die Entscheidung darauf, dass der King Khalid International Airport in Riad ins Visier genommen wurde. NOS berichtete am 12. Oktober, der Flughafen sei in der Vorwoche mehrmals unter Huthi-Beschuss geraten. Die Huthi kämpfen gegen die international anerkannte, von Saudi-Arabien unterstützte Regierung des Jemen. [1] [5] [2]
Das Ministerium erklärt, die Typhoon-Jets würden keine offensiven Angriffe gegen die Huthi fliegen. Großbritannien plant außerdem, ein RAF-Transportflugzeug vom Typ A400M und Militärberater zur Unterstützung saudischer Offiziere zu entsenden. In der Mitteilung wird weder angegeben, wie viele Typhoon-Jets oder Berater entsandt werden sollen, noch wann die Patrouillen beginnen. [1]
Die Beschränkung offensiver Angriffe gilt für die Typhoon-Jets, nicht für jede Form britischer Unterstützung. Das Ministerium erklärt, es weite die Luftbetankungshilfe für saudische Einsätze aus, darunter auch Einsätze gegen militärische Ziele der Huthi im Jemen. Großbritannien kündigte im September ein Tankflugzeug vom Typ RAF Voyager an. Damals erklärte es, britisches Personal und Luftverteidigungsausrüstung unterstützten Saudi-Arabien bereits bei der Abwehr von Raketen und Drohnen. [1] [3]
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