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Der bulgarische Verteidigungsminister sagt, das Land habe um mehr Flugzeuge und Schutz vor Drohnen gebeten, da Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer Sicherheitsbedenken schürten. Die NATO hat noch nicht entschieden, welche Unterstützung sie leisten wird.
Bulgarien hat die NATO nach Angriffen auf die Handelsschifffahrt im Schwarzen Meer um Kampfflugzeuge, Patrouillenflugzeuge, Raketensysteme und Ausrüstung zur Drohnenabwehr gebeten, sagte Verteidigungsminister Dimitar Stojanow am Freitag. Dabei handelt es sich um eine Bitte um Verstärkung, nicht um die Ankündigung, dass die NATO deren Entsendung zugesagt hat. [2] [4]
Stojanow sagte, Bulgarien habe Schreiben an NATO-Generalsekretär Mark Rutte und den Oberbefehlshaber der Streitkräfte des Bündnisses geschickt. Die Bitte könne auch bedeuten, zusätzliche alliierte Kräfte auf bulgarischem Gebiet zu stationieren. Es sei jedoch noch nicht bestätigt worden, welche Unterstützung Bulgarien erhalten werde. [2]
Dem Ersuchen gingen Drohnenangriffe auf Schiffe vor den Küsten Bulgariens und des benachbarten Rumäniens voraus. Reuters berichtete, ein Handelsschiff sei vor der bulgarischen Küste gesunken und Sofia habe den russischen Botschafter einbestellt. Ministerpräsident Rumen Radev sagte, er halte Russland für den wahrscheinlichen Täter, räumte jedoch ein, dass Bulgarien dies nicht beweisen könne. Bulgarien hat die Angriffe keiner Seite offiziell zugeschrieben. [4] [5] [1]
Rutte traf sich am Donnerstag in Brüssel mit Radev und dem rumänischen Präsidenten Nicușor Dan, wie aus einer Fotodokumentation der NATO hervorgeht. Ein NATO-Vertreter sagte Reuters, die Botschafter der 32 Mitgliedstaaten des Bündnisses würden in der folgenden Woche weiter über Bulgariens Bitte beraten. [3] [4]
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