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Das Mandat der MINUSCA läuft am 15. November aus. Die Ratsmitglieder wägen ab, welche Kapazitäten die Mission braucht und wie Sicherheitsverantwortung schrittweise übertragen werden kann.
Valentine Rugwabiza, Leiterin der UN-Friedensmission in der Zentralafrikanischen Republik, forderte den Sicherheitsrat am 20. Oktober auf, bei der Verlängerung des Mandats ausreichend Truppen und Einsatzkapazitäten beizubehalten. Sie warnte, dass die Unsicherheit im Nordosten die fragilen Fortschritte gefährden könnte. Das derzeitige Mandat der MINUSCA läuft am 15. November aus. [1]
Rugwabiza sagte, die Mission habe vor einer „schwierigen Entscheidung“ gestanden: Truppen und Flugzeuge aus anderen prioritären Einsatzorten zu verlegen, um auf die Gewalt rund um Am-Dafok nahe der sudanesischen Grenze zu reagieren. „Die Sicherheitslage im Nordosten gibt weiterhin Anlass zu großer Sorge“, sagte sie dem Rat. In ihrem Appell nannte sie weder die benötigte Truppenstärke noch die zusätzlich erforderlichen Kapazitäten. [1]
Bei der Debatte geht es auch darum, wann die MINUSCA Zuständigkeiten an die Behörden der Zentralafrikanischen Republik übertragen kann. Laut dem UN-Bericht über die Sitzung warnte Frankreich, eine überstürzte Übergabe könnte die jüngsten Fortschritte gefährden. Die Vereinigten Staaten mahnten, eine Friedensmission dürfe nicht zum dauerhaften Status quo werden, und forderten, dass die nationalen Behörden bei der Sicherheitsreform die Führung übernehmen. [1]
In seiner veröffentlichten Stellungnahme begrüßte das Vereinigte Königreich Fortschritte bei den gewählten Institutionen und der Entwaffnung, warnte jedoch vor anhaltender Unsicherheit in den Grenzgebieten. Es forderte einen schrittweisen Übergang, der sich an den Bedingungen vor Ort orientiert, und eine mit der Zeit größere Verantwortung der Sicherheitsinstitutionen der Zentralafrikanischen Republik. [2]
Die Entscheidung des Rates über das nächste MINUSCA-Mandat steht noch aus. Rugwabisas Forderung und die unterschiedlichen Ansichten zum Tempo des Übergangs zeigen, vor welchen Entscheidungen die Ratsmitglieder bis zum 15. November stehen. [1]
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