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Vereine der Premier League gaben im Sommer 2026 schätzungsweise £4bn aus. Uefa zufolge verschärft das Ausmaß dieser Ausgaben die Spaltung des Transfermarkts und wirft finanzielle Fragen auf.
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Uefa hat davor gewarnt, dass die hohen Ausgaben der Premier League einen Transfermarkt mit zwei Geschwindigkeiten in Europa entstehen lassen. Steigende Ablösesummen erhöhten die künftigen finanziellen Risiken für die Vereine, so der Bericht von BBC Sport über den jüngsten Uefa-Bericht. [1]
Vereine der Premier League gaben im Sommer 2026 schätzungsweise €4.6bn (£4bn) aus – mehr als die zusammengefassten Ausgaben der nächstgrößten acht europäischen Länder in der Vergleichsbetrachtung des Berichts. Außerdem entfielen 29 der 35 für 2026 gemeldeten Transfers in Europa mit Ablösesummen von mehr als €50m auf englische Erstligavereine. [1]
Die Ausgabenlücke zeigt sich auch bei Transfers innerhalb Englands. Transfers zwischen englischen Vereinen beliefen sich auf €1.55bn (£1.33bn). Dieser Betrag entsprach laut Uefa dem Gesamtwert der Ablösesummen bei den fünf nächstgrößten Transferströmen zwischen Ligen. [1]
Uefa berechnete, dass die Transferausgaben der 20 Premier-League-Vereine in diesem Jahr 56% ihrer Jahreseinnahmen entsprachen. Im Jahrzehnt vor Covid lag der Durchschnitt bei 33%. Dieses Verhältnis ist für sich genommen kein Beleg für Verluste oder Verstöße gegen Finanzregeln. [1]
Andrea Traverso, Uefas geschäftsführender Finanzdirektor, warnte, dass der starke Anstieg der Transferwerte, insbesondere in England, die Vereine künftig finanziell stärker unter Druck setzen werde. Ein Rückgang der Transferwerte oder eine schwächere Nachfrage von Käufern könne für Vereine mit Schulden schwerwiegende Folgen haben, sagte er. Dabei handelt es sich um bedingte Risiken und nicht um einen Beleg dafür, dass ein solcher Abschwung eingetreten ist. [1]
Zu Transfers innerhalb von Strukturen mit Mehrfachvereinsbesitz kam der Bericht zu einem anderen Ergebnis. BBC Sport zufolge fand Uefa kaum Hinweise darauf, dass solche Strukturen genutzt wurden, um Spieler zu überhöhten oder reduzierten Ablösesummen zu transferieren.
Die Gesamtablösen für diese Transfers beliefen sich auf €152m (£130.8m), gegenüber einem geschätzten Marktwert von €159m (£136.8m).
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Mehr als die Hälfte dieser Ausgaben im Mehrfachvereinsbesitz entfiel auf Transfers zwischen Chelsea und Strasbourg. Der Vergleich bezieht sich auf die Gesamtablösen und die geschätzten Werte. Er belegt daher nicht, dass jede einzelne Transaktion zu einem fairen Preis abgeschlossen wurde. [1]