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Die Familie des UN-Menschenrechtsmitarbeiters Mohammad el Shami hat seinen Leichnam nach seinem Tod in Huthi-Gewahrsam im Jemen nicht erhalten, sagt die UN. Ihr Sprecher schätzte, dass mehrere Wochen vergangen waren, bevor die Organisation von seinem Tod erfuhr.
Was hat sich geändert? · 05.11.26, 21:38 UTC
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Mohammad el Shami, ein jemenitischer Mitarbeiter des UN-Menschenrechtsbüros, starb nach mehr als zwei Jahren in Haft im Gewahrsam der Huthi, teilte die UN mit. Generalsekretär António Guterres forderte eine sofortige, unparteiische und gründliche Untersuchung.
Nach Angaben der UN war El Shami seit dem 6. Juni 2024 willkürlich inhaftiert. UN-Menschenrechtschef Volker Türk sagte, den Informationen der Familie zufolge sei El Shami mehr als einen Monat vor Türks Erklärung vom 31. Oktober gestorben. Seine Familie sei jedoch erst vor Kurzem informiert worden.
Die Familie habe keine Erklärung zur Ursache oder zu den Umständen seines Todes erhalten, sagte Türk. Guterres erklärte, die Umstände seien weiterhin unklar und die UN bemühe sich dringend um Antworten von den Huthi-Behörden.
Trotz wiederholter Anfragen hätten die Behörden weder Auskunft über El Shamis Wohlergehen gegeben noch Belege dafür vorgelegt, dass er während seiner Haft am Leben gewesen sei, teilte das Büro des Generalsekretärs mit. Türk forderte eine unabhängige Untersuchung, die Freigabe einschlägiger medizinischer Unterlagen und Haftakten sowie die Sicherung von Beweisen.
Guterres sagte, El Shami sei der zweite UN-Mitarbeiter, der in Huthi-Haft gestorben sei; zuvor sei im Februar 2025 ein Mitarbeiter des Welternährungsprogramms gestorben. In seiner Erklärung vom 31. Oktober sagte er, 70 UN-Mitarbeiter, fünf ehemalige Mitarbeiter sowie Beschäftigte humanitärer Organisationen und zivilgesellschaftlicher Gruppen seien weiterhin in Haft. Er forderte ihre sofortige und bedingungslose Freilassung.
Reuters berichtete, dass es von den Huthi zunächst keine Stellungnahme gab. Die Gruppe hat zuvor behauptet, die Inhaftierten gehörten einem Spionagenetzwerk an, das für die Vereinigten Staaten und Israel arbeite, und humanitären Organisationen vorgeworfen, Geheimdienstaktivitäten zu verschleiern, ohne dafür Beweise vorzulegen.
UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte Reportern zunächst am 5. November, er glaube, die Familie habe El Shamis Leichnam erhalten, korrigierte die Aussage später jedoch. Jemens Menschenrechtsminister hatte am 31. Oktober erklärt, der Leichnam sei nicht übergeben worden, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu. [5] [8]
El Shami, ein jemenitischer Mitarbeiter des UN-Menschenrechtsbüros, war seit dem 6. Juni 2024 von den Huthi festgehalten worden. Die UN bezeichnet seine Inhaftierung als willkürlich. [2]
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Auf die Frage, wie viel Zeit zwischen El Shamis Tod und der Benachrichtigung der UN vergangen sei, sagte Dujarric: „Ich glaube, es waren ein paar Wochen.“ Er fügte hinzu, dass die Organisation nicht die benötigten Einzelheiten erhalte. Er wisse nicht, ob eine Autopsie vorgenommen worden sei. [5]
Auch der Zeitpunkt, zu dem die Familie benachrichtigt wurde, ist unklar. UN-Menschenrechtschef Volker Türk sagte am 31. Oktober, den Informationen der Familie zufolge sei El Shami mehr als einen Monat zuvor gestorben und seien seine Angehörigen erst vor Kurzem informiert worden. [2]
Das jemenitische Medium Crater Sky berichtete, die Familie habe gesagt, sie sei am 30. Oktober informiert worden und man habe ihr mitgeteilt, El Shami sei mehrere Monate zuvor gestorben. Die Menschenrechtsorganisation Mayyun nannte einen anderen Zeitpunkt für die Benachrichtigung der Familie: den 10. Oktober. Keine der beiden Angaben belegt, wann die UN informiert wurde. [6] [7]
Die UN forderte eine unabhängige Untersuchung des Zeitpunkts, der Ursache und der Umstände von El Shamis Tod, einschließlich der Haftbedingungen und der Frage, warum die Organisation und seine Familie nicht unverzüglich informiert wurden. Dujarric sagte, die Umstände gäben Anlass zur Sorge wegen möglicher Misshandlungen; zu Beweisen für körperliche Folter lägen ihm jedoch keine Informationen vor. [5]
El Shami sei der zweite UN-Mitarbeiter gewesen, der in Huthi-Gewahrsam gestorben sei, sagte Dujarric. Die UN fordert Zugang zu den inhaftierten Mitarbeitern und ihre sofortige Freilassung. [5]