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Frank Elderson sagt, die geplante Überprüfung der EZB werde die Nachverfolgung geringfügiger Aufsichtsbefunde bei Banken erleichtern, während bei ungelösten erheblichen Schwächen strengere Instrumente bestehen bleiben.
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Die EZB-Bankenaufsicht plant, ihre ausstehenden Aufsichtsmaßnahmen ab Mitte Oktober zu überprüfen. Das sagte Vizepräsident Frank Elderson am 6. Oktober 2026 auf einer Konferenz in Wien. Banken sollen darüber informiert werden, was die Überprüfung für ihre Befunde und Maßnahmen bedeutet. Die EZB wird unter anderem den Schweregrad der jeweiligen zugrunde liegenden Schwäche, ihre Bedeutung für die finanzielle Solidität einer Bank und die Fortschritte bei ihrer Behebung berücksichtigen. [1]
Nach dem geplanten Vorgehen sollen Befunde mit den geringsten Auswirkungen, sogenannte F1-Befunde, als aufsichtliche Beobachtungen kommuniziert werden, statt Maßnahmen nach sich zu ziehen. Befunde und Maßnahmen mit geringem Schweregrad der Kategorie F2 können eingestellt werden, wenn eine weitere aufsichtliche Bewertung nicht mehr gerechtfertigt ist. Elderson sagte außerdem, dass bei Befunden mit geringem Schweregrad zu internen Modellen von Banken die verpflichtende Überprüfung durch die interne Revision oder interne Validierung entfällt. [1]
Die Änderungen bauen auf einem nach Schweregrad abgestuften Ansatz auf, den die EZB 2025 einzuführen begann. Banken können Befunde mit geringem Schweregrad bereits selbst schließen, sofern sie die Nachweise für künftige aufsichtliche Überprüfungen aufbewahren. Elderson sagte, eine geringere Nachverfolgung geringfügiger Probleme werde Aufmerksamkeit für erhebliche Risiken freisetzen, ohne die Aufsichtsstandards zu senken. Wenn Banken erhebliche Schwächen nicht zügig beheben, greifen die Aufseher seiner Aussage zufolge verstärkt auf eskalierende Maßnahmen zurück, darunter Kapitalanforderungen, Geschäftsbeschränkungen und periodische Zwangsgelder. [1]
Elderson bezifferte die Zahl der ausstehenden Maßnahmen bei bedeutenden Banken Ende 2025 auf rund 12.000, im Durchschnitt etwa 100 je Bank. Ihr Schweregrad reiche von sehr gering bis sehr hoch. Er sagte zudem, die EZB habe 2025 1.200 Maßnahmen mehr geschlossen als neu geschaffen und der Bestand sei 2026 um weitere 600 gesunken. Er erläuterte nicht, wie die Zahl der Schließungen 2025 mit dem gemeldeten Anstieg der ausstehenden Maßnahmen bis Ende desselben Jahres zusammenhängt. [1]
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