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City sagt, die Kommission habe wesentliche Fehler gemacht. Doch im Berufungsverfahren muss sich der Klub sowohl mit den Feststellungen zu den Sponsoringgeldern als auch mit einer alternativen Berechnung auseinandersetzen, nach der ebenfalls Verstöße gegen Finanzregeln vorlagen.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Manchester City legt Berufung gegen die Feststellung einer unabhängigen Kommission ein, der Klub habe seine Einnahmen über neun Spielzeiten hinweg um mehr als 830 Millionen Pfund zu hoch angesetzt. Der Verein bestreitet die Vorwürfe. Um die Entscheidung zu kippen, müsste ein neues Gremium jedoch mehr tun, als bei einer umstrittenen Sponsoringzahlung zu einer anderen Einschätzung zu kommen. [2] [4]
Die Kommission stellte fest, dass von 2009/10 bis 2017/18 Gelder des damaligen Klubbesitzers, der Abu Dhabi United Group (ADUG), fälschlicherweise als Sponsoringeinnahmen verbucht wurden. Sie stellte außerdem fest, dass Kosten zu niedrig angesetzt worden waren, und bestätigte die gegen City erhobenen Vorwürfe mit Ausnahme eines Vorwurfs zur Zusammenarbeit des Klubs mit der Untersuchung. Die Premier League sagt, die kombinierte Wirkung überhöhter Einnahmen und gesenkter Kosten habe 900 Millionen Pfund überstiegen; diese Zahl bezieht sich nicht ausschließlich auf die umstrittenen Sponsoringeinnahmen. Über Sanktionen wird getrennt entschieden. [2] [6]
City legte am 1. Oktober Berufung ein und erklärte, die Entscheidung enthalte wesentliche Fehler in Rechtsanwendung, Grundsätzen und Tatsachenfeststellung. In einer öffentlichen Stellungnahme hält der Klub an seiner Unschuld fest und erklärt, er verfüge über „unwiderlegbare Beweise“ für seine Position. Die Berufungsverhandlung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. [4] [3]
Nach den Regeln der Premier League prüft ein Berufungsverfahren in der Regel die Beweise, die der ursprünglichen Kommission vorlagen, statt den Fall von Grund auf neu aufzurollen. Für neue Beweise ist eine Genehmigung erforderlich. Sie wird nur erteilt, wenn die Partei diese Beweise damals trotz angemessener Sorgfalt nicht hätte beschaffen können. Das Berufungsgremium kann der Berufung stattgeben oder sie zurückweisen, eine Anordnung ändern oder eine Angelegenheit an die Kommission zurückverweisen. [5]
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Der Anwalt James Severn sagte BBC Sport, City müsse einen wesentlichen Fehler nachweisen, der sich auf die Entscheidung ausgewirkt habe, oder eine schwerwiegende Verfahrensungerechtigkeit. Dokumente, die den Weg der umstrittenen Gelder nachzeichneten, könnten aussagekräftig sein, sagte er. City stünde jedoch vor einer schwierigen Aufgabe, wenn die Kommission diese Dokumente bereits geprüft und dennoch eine gegenteilige Feststellung getroffen hätte. Die Erfolgsaussichten seien „unmöglich zuverlässig einzuschätzen“, sagte er. [1]
BBC Sport und Sky Sports berichten, City werde voraussichtlich argumentieren, zusätzliche Sponsoringgelder seien von der Regierung Abu Dhabis und nicht vom Klubbesitzer gekommen. Sky zufolge brachte City diese Erklärung bereits in der ursprünglichen Anhörung vor, doch die Kommission wies sie zurück. In der öffentlichen Berufungsstellungnahme des Klubs wird dieses Argument nicht genannt. [1] [7] [4]
Selbst ein Erfolg in diesem Punkt allein würde nicht alle Feststellungen entkräften. Die Kommission erklärte, falls sie sich hinsichtlich der verschleierten Zahlungen des Besitzers geirrt habe, müssten die Sponsoringverträge stattdessen zu fairen Marktpreisen bewertet werden, die deutlich unter den verbuchten Beträgen lägen. Auch nach dieser alternativen Berechnung stellte sie erhebliche Verstöße gegen die Finanzvorgaben der Premier League und der Uefa fest. [2]
Der Fußballspezialist für Finanzfragen Kieran Maguire sagte BBC Sport, ein möglicher Weg führe über eine Anfechtung des Verfahrens. Er halte es jedoch für unwahrscheinlich, dass sich die Zusammensetzung der Kommission gegen City gerichtet habe. Die Premier League erklärt, die Mitglieder der Kommission würden vom unabhängigen Vorsitzenden ihres Justizgremiums ernannt. Ob Citys vertrauliche Berufung einen Fehler nachweisen kann, der ausreicht, um die Entscheidung zu ändern, muss das Berufungsgremium entscheiden. [1] [3]