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Bei einer UN-Sitzung zur nuklearen Abrüstung warnte António Guterres vor einer wachsenden Gefahr und forderte die USA und Russland auf, über einen Nachfolgevertrag für New START zu verhandeln.
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Die Vereinten Nationen haben für den 29. September 2026 eine hochrangige Sitzung zur Beseitigung von Kernwaffen angesetzt. Die UN-Pressemitteilung vom 28. September sieht Sitzungen am Vormittag und am Nachmittag vor. [1]
In der Ankündigung der Sitzung werden weder Redner noch konkrete Maßnahmen genannt, die erörtert werden sollen. [1]
Bei einer Plenarsitzung der UN in New York am 29. September 2026 bezeichnete Generalsekretär António Guterres die Lage als „den gefährlichsten nuklearen Moment seit dem Ende des Kalten Krieges“. Er forderte die Vereinigten Staaten und Russland auf, einen Nachfolgerahmen für den Rüstungskontrollvertrag New START auszuhandeln. [2]
Guterres sagte, die nuklearen Arsenale würden ausgebaut und modernisiert, während technologische Fortschritte das Risiko von Fehlern und Fehleinschätzungen erhöhten. Außerdem warnte er, dass Schutzmechanismen, die nukleare Gefahren eindämmen sollten, zerfielen. [2]
Er sagte, New START sei Anfang 2026 ausgelaufen und damit gebe es keine verbindlichen Begrenzungen für strategische Nukleararsenale mehr. Sein Aufruf zu einem Nachfolger war ein Appell an Washington und Moskau und keine Ankündigung von Gesprächen. [2]
Guterres forderte die Atomwaffenstaaten außerdem auf, den Dialog wiederaufzunehmen, um den Einsatz von Kernwaffen zu verhindern. Zudem rief er sie dazu auf, die Rolle dieser Waffen in ihrer Sicherheitspolitik durch vertrauensbildende Maßnahmen und mehr Transparenz zu verringern. [2]
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