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Die ESA hat ein Bild des James-Webb-Weltraumteleskops veröffentlicht, auf dem ein Galaxienhaufen als Gravitationslinse wirkt und so viel weiter entfernte Galaxien sichtbar macht.
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Die goldenen Galaxien auf dem Bild gehören zu MACS J0454.1-0300, einem Haufen, wie er vor etwa acht Milliarden Jahren aussah. Die auf einer Bildseite konzentrierten orangefarbenen Galaxien sind weiter entfernt und gehören nicht zu dem Haufen, teilt die ESA mit. [1]
Die Schwerkraft des Haufens beugt und verstärkt das Licht von Galaxien dahinter, sodass einige als Bögen oder in mehreren Abbildungen erscheinen. Darunter sind wiederholte Ansichten einer Galaxiengruppe, wie sie etwa zwei Milliarden Jahre nach dem Urknall aussah, sowie einer Galaxie, wie sie etwa 800 Millionen Jahre danach aussah. Die Gruppe scheint laut ESA inmitten eines Ausbruchs der Sternentstehung zu verschmelzen. Astronomen haben außerdem helle Knoten identifiziert, die Regionen von nur fünf Lichtjahren Durchmesser entsprechen; einige erscheinen mehr als 300-fach vergrößert. [1]
Das Webb-Bild zeigt laut ESA Hunderte von Galaxien, die auf einem 2014 veröffentlichten Hubble-Bild desselben Haufens fehlen – dank Webbs größerer Empfindlichkeit für ihr röteres Licht. [1]
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