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Delegierte legten ihre menschenrechtlichen Prioritäten dar, als der Dritte Ausschuss der Generalversammlung seine Debatte begann. Auch die EU kündigte eine Änderung ihrer Resolutionenpläne an.
Was hat sich geändert? · 02.10.26, 01:26 UTC
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Der Dritte Ausschuss der UN-Generalversammlung eröffnete am 1 October seine allgemeine Debatte. Delegierte warnten dabei vor Kriegen, Rassismus und Einschränkungen der Zivilgesellschaft. Der Ausschuss billigte seine Arbeitsorganisation; dies war die Verfahrensentscheidung, über die aus seinen Eröffnungssitzungen berichtet wurde. [1]
Irland sprach für eine länderübergreifende Gruppe und thematisierte Repressalien gegen Menschen, die mit den UN zusammenarbeiten. Ein separater Bericht des UN-Generalsekretärs, der den Zeitraum von May 2025 bis April 2026 abdeckt, verzeichnete Vorwürfe gegen 31 Mitgliedstaaten und einen Beobachterstaat. Darin wurden Fälle transnationaler Repression dokumentiert, von denen mindestens 43 Menschen und vier Organisationen betroffen waren, die in Drittstaaten ansässig sind. Der Bericht bezieht sich auf die Zusammenarbeit mit UN-Menschenrechtsmechanismen, nicht auf die Zivilgesellschaft insgesamt. [1] [4]
Dem Bericht zufolge wurde in fast der Hälfte der erfassten Staaten Überwachung gemeldet, gegenüber etwa einem Drittel im Vorjahr. Bei einem anderen Maß zeigte sich eine gegenläufige Entwicklung: Eine im Bericht zitierte Umfrage ergab, dass 2025 weniger Frauen aus der Zivilgesellschaft, die den Sicherheitsrat unterrichteten, über Repressalien berichteten – sowohl zahlenmäßig als auch anteilig – als in den vorangegangenen vier Jahren. [4]
Uruguay sprach für die Gruppe der 77 und China und hob Armut, Ungleichheit und den Zugang zu menschenwürdiger Arbeit hervor. Das Land nannte vier Resolutionsentwürfe, die die Gruppe traditionell vorlegt und die soziale Entwicklung, Familien, das Altern und Maßnahmen gegen Rassismus betreffen. [3]
Für die EU warnte die stellvertretende Delegationsleiterin Hedda Samson davor, das internationale Menschenrechtssystem zu schwächen. Sie sagte, die EU werde in diesem Jahr ihre jährliche Resolution zur Religions- oder Weltanschauungsfreiheit nicht vorlegen. Dies sei eine Verfahrensentscheidung, die ihr Engagement nicht schmälere. [2]
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Die Vereinigten Staaten forderten einen schlankeren Ausschuss und weniger überflüssige Tagesordnungspunkte, während die EU erklärte, Reformen müssten die Menschenrechtsarbeit der UN schützen. Dabei handelte es sich um Positionen, die in die Debatte eingebracht wurden, nicht um Entscheidungen des Ausschusses bei seinen Eröffnungssitzungen. [1] [2]