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António Guterres sagt, Drohnen hätten im Sudan und in Abyei Hunderte Zivilisten getötet. Die UN hat die Konfliktparteien aufgefordert, die Kämpfe einzustellen und die Zivilbevölkerung zu schützen.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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In einer am 31. Oktober veröffentlichten Erklärung verurteilte UN-Generalsekretär António Guterres die seiner Beschreibung nach zunehmenden Drohnenangriffe der Konfliktparteien im Sudan. Er sagte, im Sudan und in Abyei, dem zwischen Sudan und Südsudan umstrittenen Gebiet, seien Hunderte Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, getötet worden.
Guterres sagte, die Todesfälle stellten Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht dar. Er verurteilte Angriffe auf Zivilisten und kritische Infrastruktur, darunter Gesundheitseinrichtungen. Er forderte die Konfliktparteien auf, die Zivilbevölkerung zu schützen, die Feindseligkeiten unverzüglich einzustellen und sich auf Vermittlungsbemühungen einzulassen.
Seit April 2023 kämpft die sudanesische Armee gegen die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF). Am 23. Oktober berichtete UN-Menschenrechtschef Volker Türk, dass Drohnenangriffe in den ersten drei Wochen des Monats im Sudan mindestens 306 Menschen getötet und Hunderte verletzt hätten. Das UN-Menschenrechtsbüro schrieb die Angriffe beiden Seiten zu.
Diese Zahl bezieht sich auf getötete Menschen, nicht ausschließlich auf Zivilisten. Wie sie mit Guterres’ späterer Schätzung zusammenhängt, ist unklar: In seiner Erklärung nannte er weder einen Zeitraum noch die darin erfassten Vorfälle.
Am 26. Oktober traf eine Drohne einen Markt in Nyala, Süddarfur. Médecins Sans Frontières (MSF), das den Angriff der sudanesischen Armee zuschrieb, sagte, das von der Organisation unterstützte Krankenhaus habe 36 Leichen aufgenommen und mehr als 150 verletzte Patienten behandelt. Zeugen sagten der Associated Press, RSF-Kämpfer hätten sich auf dem Markt versammelt und unter den Getöteten seien auch zivile Händler gewesen. Die vollständige Zahl der Todesopfer ist weiterhin unklar.
Ein früherer Angriff am 11. Oktober machte ein Krankenhaus in Um Darfa im Bundesstaat Blue Nile betriebsunfähig und verletzte zwei Beschäftigte im Gesundheitswesen schwer, berichtete UN News unter Berufung auf das Menschenrechtsbüro. Es schrieb den Angriff der RSF zu.
In Abyei sagte der örtliche Amtsträger Yohana Akol Ngor dem Sender Radio Tamazuj, 153 Menschen, die am 19. Oktober auf dem Amiet-Markt getötet worden seien, seien beerdigt worden; andere würden noch vermisst. Einen Tag zuvor hatte er Eye Radio gesagt, etwa 153 Menschen seien in einem Grab und 73 in einem anderen beerdigt worden. Die Abweichung ist nicht geklärt.
Ngor machte die sudanesische Armee verantwortlich; das sudanesische Außenministerium bestritt eine Beteiligung. Ein nicht namentlich genannter hochrangiger Militärangehöriger sagte der Associated Press, die Armee habe Tanklaster angegriffen, die seiner Aussage nach für die RSF bestimmt gewesen seien. Er bestritt, dass Zivilisten getötet worden seien. Die Nachrichtenagentur konnte seine Angaben zu den Zielen und Opfern nicht überprüfen. Der UN-Sicherheitsrat hat eine Untersuchung der
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Nach Guterres’ Erklärung berichtete Darfur24, dass am 1. November zwei Menschen getötet worden seien, als eine Drohne in Al-Malha, Norddarfur, ein Fahrzeug mit Passagieren und Waren traf. Das Medium schrieb den Angriff der sudanesischen Armee zu und berief sich dabei auf örtliche Freiwillige.