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Seit die Huthis einen nahe gelegenen Hafen am Roten Meer eingenommen haben, haben sich die Kämpfe um Jemens Taiz verschärft. Familien müssen ihre Häuser verlassen, während beide Seiten um strategische Anhöhen kämpfen.
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Seit die Huthis am 10. September Mokha eingenommen haben, einen Hafen am Roten Meer 85km westlich von Taiz, haben sich die Kämpfe um die Stadt verschärft. Regierungstruppen halten das Zentrum von Taiz, während die Huthis nördlich und östlich der Stadt Stellungen haben. Die heftigsten Gefechte der letzten Zeit spielen sich an den westlichen Zufahrten ab, wo beide Seiten um Anhöhen kämpfen, die die Route nach Süden überblicken. [1]
Auf dem Weg zur Front mit Regierungstruppen hörte die BBC-Korrespondentin Nawal Al-Maghafi wiederholt Einschläge. Wo sie niedergingen, war jedoch unklar. Ihr Team zählte innerhalb einer halben Stunde mindestens fünf Krankenwagen, die in Richtung des Hauptkrankenhauses von Taiz fuhren. [1]
Im al-Thawra-Krankenhaus lag die 12-jährige Ghana Nabeel bewusstlos, nachdem sie beim Hüten von Ziegen von einem Splitter am Kopf getroffen worden war. Ihre Familie sagte, in der Nähe sei eine Mörsergranate der Huthis eingeschlagen. Jedes Intensivbett, das das BBC-Team sah, war belegt. [1]
Seit Anfang September hätten landesweit mehr als 130,000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk am 22. September mit. Auf Taiz entfielen mehr als 60% dieser neu Vertriebenen. Schon vor der Eskalation waren in Jemen mehr als 5.2 Millionen Menschen innerhalb des Landes vertrieben. [2]
Im Lager al-Monig, etwa 20km südlich von Taiz, trafen Familien aus Mokha und von Kämpfen betroffenen Dörfern ein. Der BBC wurde gesagt, in den vorangegangenen 10 Tagen seien 200 Familien angekommen. [1]
Auch anderswo entlang der Front ist der Kampf um Anhöhen nicht entschieden. Regierungstreue Kräfte erklärten am 25. September, sie hätten Stellungen der Huthis am Jabal Naman eingenommen. Die Huthis erklärten am folgenden Tag, sie hätten den Vorstoß zurückgeschlagen. Wer die Stellung kontrolliert, ist weiterhin umstritten. [4]
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Kontakte aufseiten der Huthis sagten der BBC, sie zögen Truppen für eine Großoffensive zusammen. Regierungstruppen erklärten, sie wüssten von den Vorbereitungen und bereiteten sich ebenfalls vor. [1]