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Der Streit um die Verlegung des ehemaligen malaysischen Premierministers Najib Razak in den Hausarrest hat eine königliche Warnung und die Forderung nach einer gerichtlichen Klärung ausgelöst.
Was hat sich geändert? · 07.11.26, 14:33 UTC
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Der ehemalige malaysische Premierminister Najib Razak hat die im Rahmen seiner bedingten königlichen Begnadigung geforderte Geldstrafe von 50 Millionen Ringgit (etwa 12,3 Millionen US-Dollar) bezahlt. Damit ist der Weg frei, den Rest seiner sechsjährigen Haftstrafe im Hausarrest zu verbüßen. Die Verlegung aus dem Gefängnis war am Freitag im Gange, berichtete die Associated Press unter Berufung auf lokale Medien; Najibs Anwalt sagte, ein weiterer Schritt müsse noch abgeschlossen werden.
Najibs Anwalt Muhammad Farhan Muhammad Shafee sagte, das Oberste Gericht in Kuala Lumpur habe nach der Zahlung eine Anordnung zum Hausarrest erlassen. Sein Team werde diese dem Gefängnis Kajang übergeben; wenn alles nach Plan verlaufe, werde der Vorgang voraussichtlich noch an diesem Tag abgeschlossen. Laut Associated Press war zunächst unklar, wann Najib das Gefängnis verlassen würde.
Najib, 73, wurde 2022 inhaftiert, nachdem das Bundesgericht Malaysias seine Verurteilung wegen 42 Millionen Ringgit aus dem SRC International, einer früheren Einheit des staatlichen Investmentfonds 1MDB, bestätigt hatte. Seine ursprüngliche zwölfjährige Haftstrafe und die Geldstrafe von 210 Millionen Ringgit wurden 2024 vom Begnadigungsausschuss halbiert. Die derzeitige Vereinbarung zum Hausarrest soll bis zum 23. August 2028 gelten.
Sie gilt nur für die Strafe im Fall SRC International. Najib geht außerdem gegen eine separate 15-jährige Haftstrafe vor, die im Dezember 2025 in einem zweiten Korruptions- und Geldwäschefall im Zusammenhang mit 1MDB verhängt wurde. Sollte seine Berufung scheitern, könnte er nach Ende seiner derzeitigen Strafe weiter inhaftiert werden.
Premierminister Anwar Ibrahim sagte, er sei mit der Entscheidung der United Malays National Organisation, Najibs Geldstrafe zu bezahlen, nicht einverstanden. Er warnte, dies könne in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, groß angelegte Korruption könne übergangen werden. Er räumte ein, dass die Partei das Recht habe, die Zahlung zu leisten.
Sultan Ibrahim sagte, die Bedingungen seiner Begnadigung vom September seien erfüllt und Argumente gegen die Anordnung kämen einer Missachtung seines Erlasses gleich. Die Palastmitteilung, über die die malaysische Nachrichtenagentur Bernama am 7. November berichtete, erklärte, die Anordnung sei eindeutig und habe nichts mit Najibs anderen Fällen zu tun.
Najibs Verlegung in den Hausarrest wurde am 6. November ausgesetzt, nachdem eine Geldstrafe von 50 Millionen Ringgit bezahlt worden war. Die Zahlung war eine Bedingung der Begnadigung, die ihm erlaubt, den Rest seiner Strafe im SRC-International-Fall bis zum 23. August 2028 zu Hause zu verbüßen.
Die Generalstaatsanwaltschaft erklärte, sie stelle weder die Autorität des Königs noch die Gültigkeit der Begnadigung infrage. Sie wolle, dass ein Gericht die Wirkung einer nach der Zahlung der Geldstrafe erlassenen Entlassungsanordnung kläre.
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Die Frage sei, ob Najibs Strafe im SRC-Fall unter Hausarrest weitergelte oder rechtlich bereits verbüßt sei, erklärte die Behörde. Das sei wichtig, weil eine separate 15-jährige Haftstrafe im 1MDB-Fall nach dem Ende der SRC-Strafe beginnen soll. Najib legt gegen diese Verurteilung und Strafe Berufung ein.
Najibs Anwälte argumentieren, der Generalstaatsanwalt habe keine Befugnis, die Begnadigung aufzuschieben, und fordern seine sofortige Verlegung in den Hausarrest. Der separate 1MDB-Fall ändere nichts an der Pflicht, die Anordnung umzusetzen, sagen sie.
Najib, 73, verbüßt eine Strafe wegen der Veruntreuung von Geldern des SRC International, einer früheren Einheit des staatlichen Investmentfonds 1MDB. Seine ursprüngliche zwölfjährige Haftstrafe wurde 2024 auf sechs Jahre verkürzt.
Premierminister Anwar Ibrahim hat Generalstaatsanwalt Mohd Dusuki Mokhtar angewiesen, umgehend um eine Audienz beim König zu ersuchen, um die rechtlichen Schwierigkeiten zu erläutern, berichtete Bernama. Anwar sagte, die Autorität des Königs stehe nicht infrage.