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Der ukrainische Präsident sagte, mehr als 50 Menschen könnten nach dem Angriff in Komyschuwacha noch unter den Trümmern liegen. UN-Beobachter erklärten, sie prüften die Opferzahlen.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Am Montagmorgen schlugen russische Gleitbomben in Komyschuwacha in der südlichen Region Saporischschja in eine Schule und einen Schutzraum ein, als sich dort Anwohner versammelten, um humanitäre Hilfe zu erhalten, teilte die UN-Menschenrechtsbeobachtungsmission in der Ukraine mit.
Bei einem Auftritt am Dienstag in Berlin sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj, 33 Menschen seien getötet und fünf gerettet worden. Mehr als 50 Menschen könnten noch unter den Trümmern liegen, sagte er.
Die UN-Mission erklärte, die örtlichen Behörden hätten bis zum frühen Dienstagabend mindestens 31 getötete und fünf verletzte Zivilisten gemeldet. Die Such- und Rettungsarbeiten dauerten an; die Mission prüfe die Opferzahlen. Örtliche Vertreter sagten, unter den Toten seien vier Polizisten und zwei Rettungskräfte.
Die Verteilung der Hilfsgüter sei am Vortag in sozialen Medien angekündigt worden; dabei sei die Schule als Ort genannt worden, teilte die UN-Mission mit. Ihre Leiterin Danielle Bell sagte, der Angriff scheine gegen grundlegende Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstoßen zu haben. Russische Streitkräfte hätten entweder von der Verteilung gewusst oder es versäumt, grundlegende Schritte zu unternehmen, um herauszufinden, was dort vor sich ging, sagte sie.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, es habe ukrainische Militäreinheiten in Gebieten um Komyschuwacha und zwei weitere Ortschaften angegriffen und dabei bis zu 25 Soldaten getötet, berichtete Reuters. Unklar ist, ob sich diese Behauptung auf den Angriff auf die Schule bezieht. Die BBC berichtete, es gebe keine glaubwürdigen Belege dafür, dass das Gelände vom ukrainischen Militär genutzt worden sei.
Rettungskräfte und Freiwillige suchten am Dienstag weiter in den Trümmern. Pastor Wladyslaw Machowskyj, der sich an dem Einsatz beteiligte, sagte der Associated Press, die Anwohner hätten dem Schutzraum vertraut. Einige hätten dort übernachtet, weil sie sich sicherer gefühlt hätten.
In der zentralukrainischen Stadt Dnipro wurden fast 50 Patienten im Endstadium einer unheilbaren Krankheit in andere Einrichtungen verlegt, nachdem eine russische Rakete in der Nacht zum Dienstag ihr Hospiz zerstört hatte, berichtete die BBC. Sie meldete außerdem, bei einem separaten Angriff in der Stadt seien zwei Menschen getötet worden, während bei Angriffen in der östlichen Region Donezk fünf weitere Menschen ums Leben gekommen seien.
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