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Das Bündnis hat nach Angriffen auf Handelsschiffe eine verstärkte Überwachung angekündigt, doch Ausmaß und Zeitpunkt der Aufstockung bleiben unklar.
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Die NATO erklärte am Dienstag, dem 20. Oktober, sie werde nach Drohnenangriffen auf Handelsschiffe nahe Rumänien und Bulgarien zusätzliche Seeaufklärungsflugzeuge, Radarsysteme und Drohnen in die Schwarzmeerregion entsenden. Der Entscheidung gingen Gespräche zwischen den Botschaftern der Bündnisstaaten über die Sicherheit in der Region voraus. [4]
NATO-Sprecherin Allison Hart sagte, die zusätzlichen Mittel sollten die Überwachung, Aufklärung und forensische Untersuchungen unterstützen. Mitgliedstaaten hätten Geheimdienstpersonal sowie Teams zur Untersuchung von Sprengstoff entsandt oder würden dies noch tun, sagte ein Militärsprecher gegenüber Reuters. Wie viele zusätzliche Flugzeuge und Drohnen eingesetzt werden und wann sie ihren Betrieb aufnehmen, ist noch unklar. [3] [4]
Im Oktober wurden mehrere Schiffe getroffen; Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben oder werden vermisst. Bulgarien hatte daraufhin um Hilfe gebeten. Sein Ministerpräsident Rumen Radev sagte am Dienstag, dass ein US-Flugzeug vom Typ P-8 Poseidon nach der Bitte um Hilfe begonnen habe, über dem Schwarzen Meer zu patrouillieren. Diese Patrouille bestätigt nicht, dass das neu angekündigte NATO-Paket bereits im Einsatz ist. [5] [3]
Radev deutete an, Russland sei wahrscheinlich der Angreifer, sagte aber, er könne das nicht beweisen. Die NATO hat die jüngsten Angriffe laut Reuters keinem Land zugeschrieben. [5] [4]
Das Bündnis setzte diese Art der Überwachung in der Region bereits ein: Im Juli 2023 erklärte es, die Aufklärung am Schwarzen Meer mit Patrouillenflugzeugen und Drohnen zu verstärken. Die Ankündigung vom Dienstag sagt weitere Unterstützung zu, lässt aber offen, wie viel zusätzliche Kapazität sie bringen wird. [2]
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