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Coinbase erklärt, vorsorglich seine Offline-Systeme zur Schlüsselspeicherung angepasst zu haben, nachdem es zu dem Rekord-Hack gekommen war. Der OKX-Chef schlägt unterdessen ein branchenweites Warnsystem vor.
Was hat sich geändert? · 02.11.26, 08:08 UTC
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Binance erklärt, nach einem mutmaßlichen Sicherheitsverstoß Kryptowährungen im Wert von etwa 3 Milliarden Dollar eingefroren zu haben. Zwei weitere große Kryptofirmen geben an, zusätzlich Vermögenswerte im Umfang von 2,4 Milliarden Dollar eingefroren zu haben, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen. Die nach täglichem Handelsvolumen weltgrößte Kryptowährungsbörse hat Ein- und Auszahlungen ausgesetzt, während sie den Vorfall untersucht.
Binance erklärte am Donnerstag, das Unternehmen werde „alle Verluste ausgleichen“ und die Gelder der Nutzer seien sicher. Der eingefrorene Betrag könne noch steigen, während Binance gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden und anderen Partnern Vermögenswerte aufspüre und beschlagnahme. Das Ausmaß des mutmaßlichen Angriffs ist weiterhin unklar.
Der frühere Binance-Chef Changpeng Zhao, der weiterhin Mehrheitsaktionär ist, sagte: „Es sieht tatsächlich nach einem Hack bei Binance aus.“ Das Unternehmen erklärte, nach Abschluss der Untersuchung einen vollständigen Bericht zu veröffentlichen.
Circle erklärte, Vermögenswerte im Wert von mehr als 800 Millionen Dollar eingefroren zu haben, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen. Tether teilte mit, etwa 1,6 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit einem möglichen Hack eingefroren zu haben. Beide Unternehmen geben große, an den US-Dollar gekoppelte Kryptowährungen heraus: USDC beziehungsweise USDT.
Bitcoin fiel nach den Warnmeldungen um etwa 5 Prozent, während auch Ethereum und Solana stark nachgaben. Beobachter der Kryptobranche hatten Stunden bevor die Börse ein Sicherheitsproblem bestätigte, Bedenken wegen eines möglichen Binance-Hacks geäußert.
Der Vorfall folgt auf den Diebstahl von Kryptowährungen im Wert von 1,5 Milliarden Dollar von der Börse Bybit im Jahr 2025. Der rekordverdächtige Angriff wird Hackern zugeschrieben, die mit Nordkorea in Verbindung stehen.
Coinbase erklärte, Systeme zur Offline-Speicherung von Kryptowährungsschlüsseln ausschließlich vorsorglich angepasst zu haben. Der Sicherheitschef des Unternehmens, Jeff Lunglhofer, sagte laut CryptoSlate außerdem, die Börse blockiere Überweisungen an kompromittierte Binance-Wallets. [3] [4]
Der Angriff auf Binance am 29. Oktober im Umfang von 6,3 Milliarden Dollar war der größte Kryptowährungsraub aller Zeiten. Binance stoppte zunächst Auszahlungen und erklärte, die Verluste mit Unternehmensgeldern auszugleichen. [3]
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Die konkurrierende Börse Kraken erklärte, sie beobachte Vorfälle in der gesamten Branche, um daraus Lehren für die eigene Sicherheit zu ziehen. Der OKX-Chef Star Xu schlug unterdessen ein Echtzeit-Warnsystem vor, über das Unternehmen Informationen austauschen, ihre Reaktion koordinieren und mutmaßlich gestohlene Gelder vorübergehend einfrieren könnten. Außerdem forderte er standardisierte Protokolle, klare Zuständigkeiten und Schutzmaßnahmen. [3] [5]
Einige Gelder sind bereits eingefroren: Die Stablecoin-Herausgeber Tether und Circle erklärten, nach dem Angriff jeweils nahezu 1,57 Milliarden Dollar und 800 Millionen Dollar gesperrt zu haben. Dieses Vorgehen hat jedoch Grenzen. Anders als bei diesen Stablecoins gibt es für Bitcoin und Ether keinen einzelnen Herausgeber, der sie einfrieren könnte. [3]