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Pirellis Simone Berra sagt, dass sich während des Trainings in Sepang kleine Steine aus dem Asphalt lösen. Vor dem Rennen soll die Strecke erneut gefegt werden.
Was hat sich geändert? · 02.10.26, 18:05 UTC
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Die Formel 1 soll am 4. Oktober für ein einmaliges Rennen anstelle des Großen Preises von Bahrain auf den Sepang International Circuit in Malaysia zurückkehren. Die Kombination aus langen Geraden, einer rauen Fahrbahnoberfläche und dem Energiebedarf der Autos von 2026 könnte Reifenmanagement und Überholmanöver schwerer vorhersehbar machen. [1]
In einer am 1. Oktober veröffentlichten Vorschau von Autosport sagte Fernando Alonso, er gehe davon aus, dass die Fahrer im mittleren Streckenabschnitt von Sepang ihre Batterien aufladen, bevor sie die Energie auf drei aufeinanderfolgende Geraden einsetzen. Autosport meint, dass es dadurch zu dem Hin und Her bei Überholmanövern kommen könnte, das in dieser Saison bei anderen Rennen zu sehen war. George Russell nannte einen gegenläufigen Aspekt: Er erwartet, dass die Reifen überhitzen, was es möglicherweise erschwert, einem anderen Auto dicht zu folgen oder nach einem Überholtwerden erneut anzugreifen. Er sagte, die Auswirkungen seien noch unbekannt. [1]
Pirelli hat die Reifenmischungen C2, C3 und C4 ausgewählt. Autosport erwartet, dass Sepangs raue Oberfläche den Reifenverschleiß stärker ins Gewicht fallen lässt als bei anderen Rennen dieser Saison. Regen wäre ein weiterer Unsicherheitsfaktor. Carlos Sainz sagte, er habe von Fahrern gehört, die die diesjährigen Regenreifen und Intermediates verwendet hätten, dass diese schwierig zu handhaben seien. Isack Hadjar äußerte Bedenken, mit der Energieabgabe der Autos bei viel Wasser auf der Strecke zu fahren. [1]
Das sind Erwartungen vor dem Rennen und noch kein gesichertes Bild davon, wie der Grand Prix verlaufen wird. Welche Auswirkungen eine Überhitzung der Reifen auf Überholmanöver hat und ob Regen die Regenreifen zum Einsatz bringt, wird sich zeigen, wenn die Autos in Sepang fahren. [1]
Oscar Piastri von McLaren hat den Asphalt von Sepang vor dem Großen Preis von Bahrain auf der malaysischen Rennstrecke mit Schleifpapier verglichen. Er erwartet, dass der Reifenverschleiß eine große Herausforderung wird, und meinte, Regen am Nachmittag könnte den Grip abwaschen, der durch die auf der Strecke fahrenden Autos aufgebaut wurde. [2]
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Auch Max Verstappen erwartet auf der rauen Oberfläche erheblichen Reifenverschleiß. Er sagte, das werde beeinflussen, wie die Fahrer Energie aus ihren Hybridantrieben einsetzen. [2]
Mercedes-Fahrer George Russell sagte, die Reifen könnten schon auf einer Ausfahrtsrunde vor einer Qualifying-Runde überhitzen. Das könne es erschweren, einem anderen Auto zu folgen und nach einem Überholtwerden erneut anzugreifen, meinte er, auch wenn die Auswirkungen seiner Aussage nach unvorhersehbar blieben. [2]
Die Rennstrecke in Sepang wurde wiederholt gefegt, nachdem sich während der Trainingssitzungen am Freitag kleine Steine aus dem Asphalt gelöst hatten, sagte Pirellis Simone Berra. Die Streckencrews reinigten die Fahrbahn nach jeder Sitzung, doch der Belag löste sich weiter auf, während die Autos unterwegs waren. [3]
Berra sagte, die FIA habe die Rennstrecke in den vorangegangenen zwei Tagen inspiziert und ebenfalls lose Steine rund um die Strecke festgestellt. Für Samstag und vor dem Rennen seien weitere Kehrarbeiten geplant, fügte er hinzu. [3]
Berra schätzte das unmittelbare Sicherheits- und Reifenpannenrisiko als relativ gering ein. Die Hauptauswirkung sei ein drastischer Gripverlust, sagte er. Auch Oscar Piastri beschrieb die Streckenoberfläche am Freitag als rutschig und staubig, mit kleinen Steinen statt Sand. [3]