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Partikelmessungen an einem Switchback von Solar Orbiter deuten auf einen möglichen Ursprung auf der Sonne hin, lassen aber offen, ob ein anderer Prozess seinen Weg durch den Weltraum geprägt hat.
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Solar Orbiter hat einen großen Knick im Magnetfeld des Sonnenwinds durchquert. Dadurch konnten Forschende das darin enthaltene Material bis zur Sonne zurückverfolgen, teilte die Europäische Weltraumorganisation (ESA) mit. Der Befund liefert einen Hinweis darauf, wie diese magnetischen „Switchbacks“ entstehen – eine Frage, über die Forschende diskutieren. [1]
Als Solar Orbiter den Switchback mit seinem Solar Wind Analyser untersuchte, befand sich die Sonde etwa auf halber Strecke zwischen Erde und Sonne. Die Forschenden fanden eine Mischung aus geladenen Sauerstoff- und Kohlenstoffteilchen, die ihrer Ansicht nach auf heiße Magnetfeldschleifen auf der Sonne hindeutet. Der Erstautor Jesse Coburn deutet die Mischung als Hinweis auf „Austausch-Rekonnexion“: Dabei verbinden sich Magnetfelder neu, sodass in einer Schleife eingeschlossenes Plasma in den Weltraum entweichen kann. [1]
Um den Ursprung auf der Sonne zu lokalisieren, kombinierte das Team diese Partikelmessungen mit Sonnenbildern, Modellierungen des Magnetfelds und Daten des Solar Dynamics Observatory der NASA. Die Analyse betrifft einen einzelnen Switchback und belegt nicht, dass alle Switchbacks auf dieselbe Weise entstehen. [1]
Wellen und Turbulenzen wurden als weitere mögliche Entstehungswege für Switchbacks vorgeschlagen. Die Mitautorin Stephanie Yardley sagt, das Team habe auch Anzeichen für diese Prozesse gefunden – vermutlich, nachdem dieser Switchback die Sonne bereits verlassen hatte. Ihrer Interpretation zufolge trug die Rekonnexion dazu bei, das Plasma freizusetzen, während Wellen und Turbulenzen seine anschließende Bewegung beeinflussten. Die ESA bezeichnet die Studie als Arbeit von Coburn und Kollegen in Nature Astronomy. [1]
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