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Binance zufolge wurden Kryptowährungen im Wert von etwa 6,3 Milliarden Dollar gestohlen. Fast die Hälfte wurde eingefroren, doch wie viel davon zurückgeholt werden kann, ist ungewiss.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Der Angriff begann laut Blockchain-Ermittlern am 29. Oktober gegen 20:05 UTC. Binance beziffert den Wert der Kryptowährungen, die aus seinen mit dem Internet verbundenen Wallets entwendet wurden, auf rund 6,3 Milliarden Dollar. TRM Labs schätzt, dass 6,36 Milliarden Dollar über zehn Blockchains bewegt wurden, während Elliptic den Diebstahl auf 6,43 Milliarden Dollar beziffert. Dies sind unterschiedliche Schätzungen desselben Angriffs. Beide Unternehmen sagen, es handle sich um den bislang größten Diebstahl von Kryptowährungen, dessen Wert mehr als viermal so hoch sei wie der des Bybit-Hacks von 2025.
Binance teilte mit, dass Vermögenswerte im Wert von rund 3 Milliarden Dollar auf Blockchains eingefroren worden seien. Elliptic zufolge hatte das Unternehmen in seiner Analyse vom 30. Oktober Einfrierungen im Wert von 2,84 Milliarden Dollar bestätigt. Das Einfrieren von Vermögenswerten kann einen Angreifer daran hindern, sie zu bewegen, bedeutet aber nicht, dass das Geld an Binance zurückgegeben wurde. Die Bemühungen um die Wiederbeschaffung laufen weiter.
Die Börse hat versprochen, die Verluste aus ihrem Kundenschutzfonds und mit Unternehmensmitteln zu decken. Sie sagt, sie habe dafür Mittel im Wert von mehr als 6,34 Milliarden Dollar vorbereitet, darunter über 5 Milliarden Dollar, die bereits in den entsprechenden Kryptowährungen verfügbar seien. Binance setzte Auszahlungen vorübergehend für Sicherheitsüberprüfungen aus und teilte mit, an einer schrittweisen Wiederaufnahme zu arbeiten. Das Versprechen bedeutet nicht, dass Kunden bereits entschädigt wurden.
Wie die Angreifer Zugang erlangten, wird noch untersucht. Binance sagte, erste Ermittlungen deuteten darauf hin, dass ein kompromittierter Laptop beteiligt gewesen sein könnte; anschließend hätten die Ermittler jedoch weitere Stellen entdeckt, die kompromittiert worden waren. Das Unternehmen teilte mit, bislang keine Hinweise darauf gefunden zu haben, dass private Schlüssel der Wallets kompromittiert worden seien. Die Analyse von TRM Labs deutet stattdessen darauf hin, dass ein Angreifer die Möglichkeit erlangte, Binances Systeme zur Wallet-Signierung dazu zu bringen, Übertragungen auf verschiedenen Blockchains zu autorisieren.
TRM Labs schreibt den Angriff mit hoher Zuversicht der Gruppe TraderTraitor zu, die das Unternehmen mit Nordkorea in Verbindung bringt. Auch Elliptic hält eine Beteiligung von Akteuren mit Verbindungen zu Nordkorea für wahrscheinlich und verweist auf Ähnlichkeiten mit früheren Angriffen sowie eine geringe Überschneidung bei der Handhabung der gestohlenen Gelder. Elliptic weist darauf hin, dass Geldwäschenetzwerke für mehr als einen Auftraggeber arbeiten können; die Überschneidung belege daher nicht, dass dieselben Angreifer verantwortlich waren. Reuters berichtete, dass das FBI und der US Secret Service gemeinsam mit Partnern an den Ermittlungen und der Wiederbeschaffung arbeiteten; keine der beiden Behörden benannte in den von Reuters wiedergegebenen Stellungnahmen einen Täter.
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