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ECO, Keystone und CryoRad werden weiter untersucht. ESA will eines der Konzepte für Earth Explorer 12 auswählen; der Start wird für etwa 2036 erwartet.
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Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat ECO, Keystone und CryoRad für die nächste Vorbereitungsphase ihrer zwölften Earth-Explorer-Satellitenmission ausgewählt. Die drei Konzepte sollen die Energiebilanz der Erde, die obere Atmosphäre und die polaren Eisschilde untersuchen – die Entscheidung ist jedoch keine Genehmigung, alle drei zu bauen. [1]
Der ESA-Programmausschuss für Erdbeobachtung berücksichtigte sowohl die wissenschaftliche Relevanz als auch die Programmvorgaben. Der Entscheidung war eine Konsultation im Juli vorausgegangen, bei der Wissenschaftler vier Vorschläge prüften. Der wissenschaftliche Beratungsausschuss der Agentur ordnete sie in der Reihenfolge ECO, Keystone, CryoRad und Hydroterra+ ein; Hydroterra+ kommt nicht weiter. Diese Rangfolge bestimmt nicht, welches Konzept letztlich ausgewählt wird. [1]
ECO soll die globale Energiebilanz der Erde untersuchen und die Wirksamkeit von Klimaschutzmaßnahmen bewerten, sagte Rene Forsberg im Namen des ESA-Beratungsausschusses für Erdbeobachtung. Die ESA bezeichnet das Konzept als äußerst anspruchsvoll und erklärt, es werde weiter untersucht. [1]
Keystone soll atomaren Sauerstoff sowie Temperatur, Winde und weitere Bestandteile der Atmosphäre in Höhen von 50–250 km beobachten. Forsberg sagte, die Mission werde erstmals globale direkte Beobachtungen von atomarem Sauerstoff zusammen mit diesen Messungen ermöglichen. Nach Angaben der ESA soll das Konzept auch Metall aus Weltraumschrott nachweisen, das in die Atmosphäre eintritt. Dabei handelt es sich um geplante Fähigkeiten, nicht um bereits erzielte Beobachtungen. [1]
CryoRad soll nach Angaben der ESA Temperaturen im Inneren polarer Eisschilde und Bedingungen an deren Basis direkt messen. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie sich Eisschilde verhalten, und so Wissenschaftlern dabei zu helfen, den künftigen globalen Meeresspiegel einzuschätzen. In der Mitteilung wird die erwartete Verbesserung nicht beziffert. [1]
ESA will vor ihrer nächsten Ratstagung auf Ministerebene eines der drei Konzepte für die Umsetzung auswählen. Die Mitteilung nennt für diese Entscheidung kein Kalenderdatum; ein Start um 2036 bleibt eine Erwartung und ist kein bestätigter Zeitplan. [1]
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