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Einige Mitfahrende berichten von Übelkeit in Elektroautos. Fachleute haben mögliche Gründe genannt, doch die Forschung dazu, ob E-Autos Reisekrankheit verschlimmern, ist bislang begrenzt.
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Mitfahrende haben BBC News berichtet, dass ihnen während der Fahrt in Elektroautos übel wird. Das wirft die Frage auf, ob ungewohnte Bewegungsreize und Geschwindigkeitsänderungen eine Rolle spielen könnten. Fachleute sagen, die Forschung zu einem möglichen Zusammenhang stehe noch ganz am Anfang. [1]
Lola Baird, 24, sagte, sie habe auf langen Fahrten Übelkeit bekommen, nachdem ihr Freund vor zwei Jahren ein Elektroauto gekauft hatte. Mark Quigg sagte, die bereits bestehende Reisekrankheit seiner neunjährigen Tochter habe sich verschlimmert, nachdem er eines gekauft hatte. Andere Besitzer von E-Autos berichteten der BBC, ihre Familien hätten dieses Problem nicht, während einige sagten, ihnen werde weniger übel als in herkömmlichen Autos. [1]
Dr. Irene Di Giulio, Dozentin am King’s College London, sagte, die bisherige Forschung deute darauf hin, dass manche Menschen in E-Autos stärkere Reisekrankheit erlebten. Sie vermutete, dass das Fehlen vertrauter Motorgeräusche und Vibrationen es den Mitfahrenden erschweren könnte, eine Beschleunigung vorauszusehen. Der Neurologe Nicholas Hac beschrieb Reisekrankheit als ein Missverhältnis zwischen den Sinneswahrnehmungen und sagte, eine plötzliche Geschwindigkeitsänderung könne sich wie Schaukeln anfühlen. [1]
Auch starke Beschleunigung oder abruptes Abbremsen durch regeneratives Bremsen könnten dazu beitragen, vermuteten die Fachleute. Vicky Edmonds, Geschäftsführerin des Fahrerverbands EVA England, sagte jedoch, Reisekrankheit sei unter den Mitgliedern bislang kein Thema gewesen, und verwies stattdessen auf Faktoren wie den Fahrstil. Bill Yates, Forscher an der University of Pittsburgh, bezeichnete die Forschung zu einem möglichen Zusammenhang mit E-Autos als spärlich. [1]
Für Mitfahrende, denen übel wird, empfehlen Wissenschaftler, aus der Frontscheibe statt auf ein Handy zu schauen, wenn möglich einen Sitzplatz mit Blick nach vorn zu wählen und den Kopf an einer Kopfstütze ruhig zu halten. [1]
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