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Spaniens regionaler Rettungsdienst bestätigte 68 Tote, nachdem nahe Urda zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen waren. Die Zahl stieg gegenüber der Meldung von 14:00 Uhr von 64; die Ursache wird untersucht.
Was hat sich geändert? · 28.10.26, 18:37 UTC
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Mindestens 39 Menschen sind gestorben, nachdem zwei Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien zusammengestoßen sind. Rettungskräfte sind am Unfallort im Einsatz, und der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien ist eingestellt.
Die von Renfe und Iryo betriebenen Züge stießen am Mittwoch kurz nach 9 Uhr Ortszeit zwischen Los Yébenes und Urda in der Provinz Toledo zusammen, berichtete Sky News unter Berufung auf lokale Behörden. Die Gesamtzahl der Toten und Verletzten stand bei der jüngsten Aktualisierung noch nicht fest.
Mehrere Waggons kippten um und rollten einen Bahndamm hinunter. Einsatzkräfte richteten nahe der Unfallstelle eine Triage-Station ein. Fast 100 Angehörige des spanischen militärischen Notfalldienstes wurden zur Unterstützung von Polizei, Feuerwehr und medizinischen Teams hinzugezogen.
Sky News berichtete, dass sich mehr als 500 Menschen an Bord der Züge befanden. Die Ursache des Zusammenstoßes ist noch nicht geklärt. Spanische Medien berichteten, ein Zug habe stillgestanden; diese Darstellung wurde jedoch nicht bestätigt.
Der Unfall hat den Verkehr auf der Strecke zwischen Madrid und Südspanien beeinträchtigt. Iryo teilte mit, dass seine Züge vom Madrider Bahnhof Atocha in Richtung des südlichen Hochgeschwindigkeitskorridors gestrichen worden seien. Wann sie wieder fahren würden, sei noch nicht absehbar.
Es ist das zweite tödliche Zugunglück mit Hochgeschwindigkeitszügen in Spanien in diesem Jahr. Bei einem Zusammenstoß am 18. Januar in Adamuz im Süden Spaniens kamen mindestens 45 Menschen ums Leben und 170 wurden verletzt, berichtete Sky News.
Bei dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge nahe Urda in der spanischen Provinz Toledo sind mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen, wie der spanische Sender RTVE berichtete. Der regionale Rettungsdienst hatte um 14:00 Uhr 64 Tote und 58 Verletzte gemeldet. Später erhöhte er die Zahl der Todesopfer auf seiner Website auf 68 und teilte mit, dass 77 Menschen ins Krankenhaus gebracht worden seien.
Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 09:00 Uhr auf der Strecke Madrid–Sevilla. Der von Nieuws.nl veröffentlichte ANP-Bericht besagte, ein AVE-Zug mit 397 Fahrgästen sei auf einen stehenden Iryo-Zug mit 147 Menschen an Bord geprallt. Unter Berufung auf die spanische Zeitung El País berichtete die Agentur, 58 Verletzte seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, 15 von ihnen in kritischem Zustand. Diese Krankenhauszahlen waren in der späteren Aktualisierung des regionalen Rettungsdienstes nicht enthalten.
Der regionale Rettungsdienst teilte mit, die Züge seien am Bahnhof Urda zusammengestoßen und Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz gewesen. Um 12:30 Uhr meldete er 30 Tote und rund 100 Verletzte, um 14:00 Uhr dann 64 Tote und 58 Verletzte. Um 16:00 Uhr bestätigte er schließlich 68 Todesfälle und 77 Krankenhausaufnahmen.
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Verkehrsminister Óscar Puente sagte laut dem ANP-Bericht, der AVE-Zug habe die Erlaubnis zur Weiterfahrt erhalten, während der Iryo-Zug wegen einer Signalstörung angehalten worden sei. RTVE berichtete, die Ursachen würden noch untersucht. Ministerpräsident Pedro Sánchez versprach eine umfassende Untersuchung und sagte, etwaige Nachlässigkeit oder Versäumnisse im Sicherheitssystem würden konsequent geahndet.
Sánchez rief vom 29. bis zum 31. Oktober drei Tage Staatstrauer aus und sagte, die unmittelbare Priorität der Regierung sei die Unterstützung der Opfer und ihrer Familien.