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Ermittler sagen, enthüllte Unterlagen könnten den Aussagen von Eugene Tenenbaum in einem Ölgeschäftsverfahren aus dem Jahr 2008 widersprechen. Das Urteil bestätigt, was er dem Gericht mitteilte, begrenzt aber, welche Schlüsse sich aus der gemeldeten Diskrepanz für die Entscheidung ziehen lassen.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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BBC Panorama und das Bureau of Investigative Journalism sagen, enthüllte Unterlagen könnten den Aussagen von Eugene Tenenbaum widersprechen, einem engen Vertrauten von Roman Abramowitsch, der in einem Verfahren vor dem High Court 2008 über das Ölgeschäft Sibneft-Yugra aussagte. Das ursprüngliche Urteil hält fest, was Tenenbaum dem Gericht mitteilte, zeigt aber auch, warum ein möglicher Widerspruch in seinen Aussagen für sich genommen nicht belegt, dass das Verfahren anders ausgegangen wäre. [1] [2] [3]
Im Urteil steht, dass Herr Tenenbaum sagte, er habe erstmals im Frühjahr 2004 von Sibneft-Yugra erfahren. Zudem zitiert es seine Aussage, er habe seine Unterlagen und E-Mails aus den Jahren 2002 bis 2004 durchsucht und keine Dokumente oder Mitteilungen dazu gefunden. Die BBC berichtet, enthüllte Dokumente zeigten, dass er im Oktober 2003 Abramowitschs Erwerb von Beteiligungen an dem Unternehmen genehmigte; zwei Monate später folgte demnach ein weiteres damit verbundenes Geschäft. Sollten diese Genehmigungen zutreffend beschrieben sein, werfen sie die Frage auf, wann Tenenbaum erstmals von dem Unternehmen wusste; sie belegen nicht, dass er das Gericht vorsätzlich in die Irre führte. [1] [2]
Das Bureau berichtet außerdem, dass eine Vereinbarung mit dem Datum August 2003 erst im Januar 2007 unterzeichnet wurde. The Guardian berichtete, Tenenbaums Anwälte hätten gesagt, ein Geschäft könne mitunter rechtmäßig so verbucht werden, als sei es zu einem früheren Zeitpunkt wirksam geworden. Die forensische Buchhalterin Rachel Sexton sagte gegenüber The Guardian, dies sei grundsätzlich möglich, sie glaube jedoch nicht, dass es die Belege erkläre, die sie gesehen habe. Im Urteil von 2008 waren bereits Fragen zur Datierung von Dokumenten aufgeworfen worden, die ein Datum vor der Gründung der betreffenden Unternehmen trugen; das Gericht stellte jedoch nicht fest, dass sie gefälscht waren. [2] [3]
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Der Streit war erheblich. Dem Urteil zufolge sank Yugranefts Beteiligung an dem Unternehmen nach Kapitalerhöhungen in den Jahren 2002–03 von 50 % auf 0,98 %. Yugraneft warf Abramowitsch laut Urteil Betrug vor und behauptete, dadurch mindestens 2 Mrd. US-Dollar verloren zu haben. BBC News beschrieb diesen Betrag 2008 als etwa 1 Mrd. £. Dabei handelte es sich um eine Forderung, nicht um eine zugesprochene Entschädigung. [1] [2]
Der Richter wies die Zivilklagen aus mehreren rechtlichen Gründen ab, darunter wegen russischer Verjährungsvorschriften, weil sich Vermögenswerte von Yugraneft nicht bis zu den Offshore-Unternehmen zurückverfolgen ließen, und wegen Missbrauchs des Verfahrens. Zur Frage, wo das mutmaßliche Unrecht begangen wurde, sagte er ausdrücklich, selbst Tenenbaums Beteiligung würde England nicht zum eigentlichen Ort des Geschehens machen. Das war eine Entscheidung zu einer konkreten Rechtsfrage, kein Urteil über die nun gemeldeten Unterlagen. [2]
Über ihre Anwälte bestritten Abramowitsch und Tenenbaum eine betrügerische Verwässerung von Anteilen, unzulässige Rückdatierung oder Fälschung sowie eine Irreführung des Gerichts. Beide sagten, sie hätten ehrlich und nach bestem Wissen ausgesagt. Das Bureau of Investigative Journalism erklärte, es habe keine Belege dafür gefunden, dass Aussagen oder Dokumente mit der bewussten Absicht vor Gericht vorgelegt worden seien, das Gericht in die Irre zu führen.