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Nach dem Zusammenstoß bei Urda ist die Zahl der Krankenhausaufnahmen auf 107 gestiegen; 18 Menschen befinden sich in kritischem Zustand. Bei dem Unglück kamen mindestens 68 Menschen ums Leben.
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Bei einem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge nahe Urda in Zentralspanien sind am Mittwoch mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Regionale Rettungsdienste teilten mit, dass 107 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert worden seien, berichtete der niederländische Sender NOS. Die Regionalregierung erklärte, 18 von ihnen befänden sich in kritischem Zustand. Die Zahl der Krankenhausaufnahmen ist von 77 zuvor am selben Tag gemeldeten Aufnahmen gestiegen.
Die Züge waren von Madrid in Richtung Sevilla unterwegs, als ein Zug von Renfe von hinten auf einen Zug von Iryo auffuhr. Iryo teilte mit, sein Zug habe 147 Fahrgäste befördert. Renfe erklärte, der Zusammenstoß habe den Zugverkehr zwischen Madrid, Ciudad Real und Andalusien unterbrochen.
Verkehrsminister Óscar Puente sagte, auf einen Computerausfall sei menschliches Versagen gefolgt. Seiner Darstellung zufolge wiesen die Fahrdienstleiter in Madrid die Züge an, ohne Geschwindigkeitsbeschränkungen wieder anzufahren, während der Iryo-Zug weiterhin stillstand. Er nannte diese Entscheidung „unerklärlich“. Seine Darstellung ist keine abschließende Feststellung zu Ursache oder Verantwortung: Iryo erklärte, die Ursache sei noch nicht bekannt, und NOS berichtete, eine unabhängige Kommission und die Regierung ermittelten.
Ein Sprecher der Guardia Civil erklärte, die Einsatzkräfte würden die ganze Nacht über die Trümmer absuchen, berichtete NOS. Ministerpräsident Pedro Sánchez verkündete eine dreitägige Staatstrauer und versprach eine umfassende Untersuchung.
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