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Zelensky begrüßte nach Gesprächen in Oslo, dass Frühwarnungen vor Raketenangriffen wieder funktionieren. Die USA bestreiten jedoch, eine Unterbrechung angeordnet zu haben. Ursache und Zeitpunkt der gemeldeten Lücke bleiben unklar.
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Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky sagte am Dienstag, dass Frühwarnungen vor anfliegenden russischen ballistischen Raketen wieder funktionierten. Zuvor hatte er in Oslo mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff gesprochen. Die Warnungen sind wichtig, weil sie Menschen Zeit geben, Schutz zu suchen, und den ukrainischen Streitkräften Zeit, zu versuchen, die Raketen abzufangen. Zelenskys Äußerungen bezogen sich auf diese Warnungen, nicht auf jede Form des Austauschs von Geheimdienstinformationen. [1] [6]
“We are thankful that intelligence works now, and I’m speaking about early warning,” sagte Zelensky. Am 13. Oktober hatte er gesagt, die Ukraine habe vor einem Angriff mit ballistischen Raketen auf Kyjiw am Vortag keine Warnung von ihren Partnern erhalten. [6] [5]
Aus seinen Äußerungen in Oslo geht nicht hervor, wann sich bei den Warnungen etwas geändert hat: In einem am 18. Oktober veröffentlichten Interview hatte Zelensky bereits gesagt, der Austausch von Geheimdienstinformationen sei unterbrochen gewesen, dann aber “de-blocked” worden und funktioniere. [7]
US-Außenminister Marco Rubio bestritt, dass Präsident Donald Trump eine Änderung beim Austausch von Geheimdienstinformationen angeordnet habe. Rubio sagte, die USA untersuchten Probleme im Zusammenhang mit Angriffen vom 13. und 18. Oktober. Er brachte ein Problem bei der Verarbeitung von Informationen und der Reaktion darauf ins Spiel und sagte, nach Einschätzung der USA deute dies eher auf ein technisches Problem als auf eine Anweisung hin, Warnungen zurückzuhalten. Damit ist nicht geklärt, was die von Zelensky beschriebenen ausgebliebenen Warnungen verursachte. [4]
Der Streit über die Warnungen war ein Teil umfassenderer Gespräche über ein Ende des Krieges. Witkoff nahm an dem Treffen in Oslo teil, Jared Kushner war aus der Ferne zugeschaltet. Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre sagte, die diplomatischen Bemühungen dauerten an. Witkoff plane, am Mittwoch nach St Petersburg zu reisen, um mit russischen Spitzenvertretern über Vorschläge zu sprechen.
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