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Kim Yo-jong wies den Vorwurf des FBI zurück. Blockchain-Analysten zufolge weist der Angriff Ähnlichkeiten mit früheren, Nordkorea zugeschriebenen Diebstählen auf.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Kim Yo-jong, die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un und eine hochrangige Funktionärin der Arbeiterpartei, bezeichnete den Vorwurf des FBI in einer am 3. November von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Erklärung als „schwere politische Provokation“. Sie warf den USA vor, internationale Cyberkriminalität mit Nordkorea in Verbindung zu bringen, um dessen Ansehen zu schädigen.
Das FBI erklärte am 31. Oktober, Nordkorea sei für den Diebstahl von digitalen Vermögenswerten im Wert von mehr als 6 Mrd. US-Dollar von Binance um den 29. Oktober verantwortlich. Es bezeichnet die Cyberaktivitäten als „TraderTraitor“, legte in der öffentlichen Warnung jedoch nicht die vollständige Grundlage für diese Zuschreibung dar.
Auch die Blockchain-Analysefirma TRM Labs schrieb den Angriff mit hoher Sicherheit TraderTraitor zu, einer von ihr als nordkoreanische Hackergruppe beschriebenen Einheit. Nach Angaben der Firma stützte sich ihre Einschätzung auf Informationen aus Transaktionen und weitere Erkenntnisse, darunter Ähnlichkeiten mit früheren Nordkorea zugeschriebenen Angriffen. Dazu gehörten Vorbereitungen im Vorfeld und vor dem Diebstahl erlangte Signaturen. TRM zufolge unterschied sich das bislang beobachtete Muster der Geldwäsche von dem nach einem früheren Angriff.
Die Einschätzung der Firma ist Teil einer größeren Reihe von Hinweisen, die Ermittler untersuchen. Die Identität der Angreifer und eine mögliche direkte Steuerung durch den Staat sind jedoch umstritten.
Binance bezifferte den Schaden auf rund 6,3 Mrd. US-Dollar und setzte Auszahlungen vorübergehend aus. Das Unternehmen erklärte, es werde die Verluste mit Unternehmensmitteln und seinem SAFU-Fonds decken. Die BBC berichtete, Binance habe inzwischen mitgeteilt, rund 95 % der betroffenen Vermögenswerte ersetzt zu haben. Vermögenswerte zu ersetzen ist nicht dasselbe, wie sie von den Angreifern zurückzuerlangen.
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