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Innerhalb einer Woche wurden zwölf Schiffe in der Nähe der Straße von Hormus als angegriffen gemeldet, während die Öllieferungen durch die Meerenge unter den Stand von Ende September sanken. Aus den Zahlen geht nicht hervor, ob die Angriffe den Rückgang verursacht haben.
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Die Meldungen über Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus und ihrer Umgebung erreichten den höchsten Wochenstand seit Beginn des Kriegs zwischen den USA, Israel und Iran, berichtet BBC Verify. Die Auswertung der Warnmeldungen der britischen Behörde UK Maritime Trade Operations ergab, dass vom 5. bis 11. Oktober 12 Schiffe angegriffen wurden, gegenüber 10 in der Vorwoche. Allein am 11. Oktober wurden sechs Schiffe getroffen. [1]
Auch die Liste der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation mit hervorgehobenen bestätigten Vorfällen führt für den Zeitraum vom 5. bis 11. Oktober 12 Schiffe auf, sechs davon mit dem Datum 11. Oktober. Für die Vorwoche unterscheiden sich die Listen jedoch: Die IMO führt 11 Schiffe auf, gegenüber 10 Warnmeldungen der britischen Seefahrtsbehörde bei BBC Verify. Möglicherweise gelten unterschiedliche Auswahl- und Datierungsregeln; die IMO-Liste stützt die Gesamtzahl für die jüngste Woche, belegt aber nicht unabhängig davon einen historischen Rekord. BBC Verify zufolge ist der zeitliche Ablauf ungefähr, weil manche Warnmeldungen nach dem Angriff und andere nach dem Zeitpunkt der Meldung datiert werden. [1] [2]
Die Folgen für die Besatzungen sind gravierend. Die IMO führt zwei Seeleute der Tankerbesatzung der Petro Dolphin als vermisst, nachdem das Schiff am 11. Oktober nahe Sohar im Golf von Oman getroffen worden war. Auch in der folgenden Woche gingen die Angriffe weiter: Singapurs Seefahrtsbehörde zufolge sank das Containerschiff GFS Pride am 13. Oktober nach einem mutmaßlichen Treffer durch ein unbekanntes Flugobjekt. Alle 21 Besatzungsmitglieder wurden sicher evakuiert. Die Behörde nannte keinen Angreifer. [2] [3]
Am 13. Oktober beliefen sich die Öllieferungen durch die Meerenge auf rund 12,6 Millionen Barrel pro Tag, nach etwa 15 Millionen Ende September, berichtet BBC Verify unter Berufung auf Daten von Kpler. Das Diagramm zeigt einen gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt; die jüngsten Werte sind als vorläufig gekennzeichnet. Der Anstieg der Angriffsmeldungen und der Rückgang der Lieferungen fallen zeitlich zusammen, doch aus diesen Zahlen geht nicht hervor, dass die Angriffe den Rückgang verursacht haben.
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Die Zahl für die Meerenge allein beschreibt auch nicht die gesamten Exporte der Region. Kpler teilte am 1. Oktober mit, dass die Rohölexporte aus dem Nahen Osten ohne Iran, einschließlich der Routen über den Golf von Oman und das Rote Meer, mit rund 18,5 Millionen Barrel pro Tag nahezu wieder das Vorkriegsniveau erreicht hätten. Diese breitere und frühere Kennzahl ist nicht direkt mit dem späteren Wert für die Ölmengen vergleichbar, die durch Hormus transportiert werden. Das US-Zentralkommando erklärte unterdessen, der kommerzielle Schiffsverkehr nutze die Meerenge weiterhin, geschützt von US-Streitkräften und regionalen Partnern. [4] [1]