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Laut Kenias Gesundheitsministerium ist eine 65-jährige Frau an der Bundibugyo-Viruskrankheit gestorben. Damit steigt die Zahl der gemeldeten Todesfälle unter den neun bestätigten Fällen auf zwei.
Was hat sich geändert? · 23.10.26, 22:04 UTC
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Kenia hat vier weitere Ebola-Infektionen gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl im Land auf sieben, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Zu den jüngsten Fällen gehören ein enger Kontakt einer früheren Patientin oder eines früheren Patienten sowie drei medizinische Fachkräfte, die diese Person behandelt hatten. Die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete unter Berufung auf Reuters. [1]
Zwei weitere Infektionen waren bereits Anfang der Woche gemeldet worden, beide bei Angehörigen eines Mannes, der aus der Demokratischen Republik Kongo nach Kenia gereist war, wo Ebola Gebiete schwer getroffen hat. Uganda liegt zwischen den beiden Ländern; die Weltgesundheitsorganisation erklärte den Ausbruch des Bundibugyo-Stamms dort Ende August für beendet. [1]
Der Bericht zufolge gibt es derzeit keine zugelassene Behandlung für den Bundibugyo-Stamm; ein Impfstoff befindet sich jedoch in der Entwicklung. Ebola kann Organversagen und Tod verursachen und wird durch direkten Kontakt übertragen. Menschen, die an der Krankheit gestorben sind, können ebenfalls weiterhin ansteckend sein. [1]
Kenias Gesundheitsministerium teilt mit, dass eine zweite Person an Ebola gestorben ist. Damit steigt die Zahl der gemeldeten Todesfälle unter den neun bestätigten Fällen auf zwei. Die Mitteilung erfolgte am Freitag, dem 23. Oktober. [2]
Die 65-jährige Frau war nach Angaben des Ministeriums der dritte bestätigte Fall der Bundibugyo-Viruskrankheit in Kenia. Sie war ein enges Familienmitglied und Kontaktperson des ersten Falls im Land, der ebenfalls starb. Das Ministerium teilte mit, sie habe am 13. Oktober Symptome entwickelt, sei an diesem Tag in eine Abteilung für Infektionskrankheiten aufgenommen worden und während der Behandlung gestorben. [2]
Nach Angaben des Ministeriums gehörten alle neun Fälle zu einem Cluster bekannter Kontaktpersonen; es gebe keine Hinweise auf eine Übertragung in der breiteren Gemeinschaft. Die sieben anderen Patientinnen und Patienten würden in zwei Isoliereinrichtungen behandelt. [2]
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Im jüngsten Bulletin der Weltgesundheitsorganisation, das am 23. Oktober veröffentlicht wurde, sind für Kenia mit Stand vom 20. Oktober neun Fälle und ein Todesfall verzeichnet. Dieser frühere Meldestichtag liegt vor der Mitteilung des Ministeriums zum zweiten Todesfall. Die WHO erklärte, alle acht Fälle nach dem ersten seien mit dem importierten Fall verknüpft gewesen und es gebe keine Hinweise auf eine Übertragung außerhalb des Clusters. [3]