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Deutschlands geplante Militärinvestitionen von 35 Mrd. € in den Weltraum lenken die Aufmerksamkeit erneut auf den Wettbewerb für Glasgows Kleinsatellitenbranche – auch wenn ein Hersteller eine neue Anlage in der Stadt plant.
Was hat sich geändert? · 06.10.26, 22:11 UTC
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Das deutsche Verteidigungsministerium erklärt, in den kommenden Jahren rund 35 Mrd. € (30 Mrd. £) in militärische Weltraumfähigkeiten investieren zu wollen, darunter in mehr als 100 verschlüsselte Kommunikationssatelliten. Die geplanten Ausgaben werfen erneut die Frage auf, wie Glasgows Kleinsatellitenbranche um Investitionen konkurrieren wird; ausgegeben wurde das Geld allerdings noch nicht. [1]
Die schottische Regierung sagt, dass in Glasgow mehr Kleinsatelliten gebaut werden als an jedem anderen Ort in Europa. Die breitere schottische Raumfahrtbranche erzielte 2022–23 Einnahmen von 335 Mio. £, ein Plus von 69 % binnen fünf Jahren, berichtet die BBC. Ohne das traditionelle Satellitenfernsehen beschäftigte sie 2.811 Menschen, 81 % mehr als im selben Zeitraum. Diese Zahlen beziehen sich auf Schottland, nicht nur auf Glasgow. [1]
Der Berater für Raumfahrtökonomie Will Lecky warnt, Investitionen könnten aufgrund höherer öffentlicher Ausgaben anderswo abwandern. Das könnte Glasgow und den breiteren britischen Sektor langfristig in eine schlechtere Wettbewerbsposition bringen. Er beschreibt ein Risiko, keinen bereits eingetretenen Verlust. Lecky mahnt, Zuschüsse nicht für die automatische Lösung zu halten. Daniel Smith argumentiert dagegen, staatliche Aufträge könnten jungen Unternehmen Einnahmen und Referenzen verschaffen, die ihnen helfen, Aufträge im Ausland zu gewinnen. [1]
Es gibt Anzeichen dafür, dass weiterhin Interesse an der Fertigung in Glasgow besteht. Der Satellitenkamerahersteller Simera Sense hat Pläne für eine Produktionsstätte und ein Elektronikmontagelabor in Dalmarnock angekündigt; dort sollen voraussichtlich 20 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen. [1]
Die britische Raumfahrtbehörde sagt, ihre Arbeit habe dazu beigetragen, 2,2 Mrd. £ an Investitionen und Einnahmen für den britischen Raumfahrtsektor im Jahr 2024–25 anzustoßen. Das ist eine Zahl für das gesamte Vereinigte Königreich, kein Maß für Investitionen in Glasgow. Welche Auswirkungen die geplanten deutschen Ausgaben auf Aufträge oder Arbeitsplätze in Glasgow haben werden, ist unklar. [1]
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