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Bei dem geplanten Treffen kommen Vertreter der USA und Europas zusammen. Kiew und Washington schildern die Weitergabe von Geheimdienstinformationen unterschiedlich.
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Dienstag zu geplanten Gesprächen mit dem US-Gesandten Steve Witkoff und europäischen Spitzenpolitikern in Oslo eingetroffen. Im Mittelpunkt steht der Streit darüber, ob Kiew rechtzeitig vor russischen Raketenangriffen gewarnt wird. Auch Witkoff ist eingetroffen; sein Kollege Jared Kushner soll sich aus der Ferne zuschalten, teilte die norwegische Regierung mit. [1] [2] [3]
Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre sagte, die Ukraine habe um die Teilnahme der US-Gesandten gebeten. Er hoffe, dass das Treffen der Diplomatie neuen Auftrieb geben werde. Auch Finnlands Präsident Alexander Stubb soll an den Gesprächen teilnehmen. Dabei geht es um Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Sicherheit Europas. [2] [7]
Der Streit über die Warnungen verschärfte sich, nachdem Serhii „Flash“ Beskrestnow, technischer Militärberater Selenskyjs, der BBC gesagt hatte, amerikanische Warnungen erreichten die Ukraine manchmal nicht vor einem Angriff. Er sagte, Menschen seien deshalb ums Leben gekommen. Zugleich betonte er, dass weiterhin andere Geheimdienstinformationen übermittelt würden und es um Warnungen gehe, die zur Auslösung von Luftalarm dienten. [4]
US-Außenminister Marco Rubio bezeichnete den Vorwurf, Menschen stürben, weil Washington Informationen zurückhalte, bei einem Gespräch mit Reportern in Indien als „skandalös“ und „ungeheuerlich“. „Der Ukraine wird nichts absichtlich vorenthalten“, sagte er. [3]
Der Streit betrifft mehr als einzelne Warnungen. Selenskyj sagte am Sonntag, der Austausch von Geheimdienstinformationen sei unterbrochen und anschließend wieder aufgenommen worden; Rubio sagte am Montag, es habe „keine Pause“ gegeben. Keine der beiden Darstellungen klärt, wann bestimmte Raketenwarnungen die Ukraine erreichten oder ob eine ausgebliebene Warnung zu einem bestimmten Todesfall beitrug.
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