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Williams erreichte in dieser Saison erstmals Q3 und holte in Baku einen Punkt. Alex Albon sagt jedoch, Malaysia werde ein aussagekräftigerer Test für das Update sein.
Was hat sich geändert? · 29.09.26, 12:09 UTC
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Neben einem neuen Unterboden und weiteren aerodynamischen Änderungen erhält der Williams in Baku ein deutlich leichteres Chassis. Laut Autosport ist es der wichtigste Bestandteil des umfangreichen Pakets: Es soll ein Gewichtsproblem angehen, das den FW48 seit Saisonbeginn beeinträchtigt. [1]
Informationen von Autosport zufolge begann das Auto die Saison mit mindestens zwanzig Kilogramm über dem Mindestgewicht. Der FW48 war spät fertig und verpasste den Shakedown vor der Saison, nachdem fehlgeschlagene Crashtests Verstärkungen erforderlich gemacht hatten. Die zwanzig Kilogramm beschreiben also die Ausgangslage und nicht das Übergewicht unmittelbar vor Baku.
Albon sagt Autosport, dass Williams mit Ballast am Auto in dieses Wochenende geht. Er erwartet einen deutlichen Schritt nach vorn, selbst wenn die aerodynamischen Neuerungen weniger bringen: Eine Verringerung des Übergewichts sorge seiner Ansicht nach für einen vorhersehbaren Zeitgewinn pro Runde.
Dabei gibt es jedoch eine technische Grenze. Sobald das Auto das Mindestgewicht erreicht, lässt sich durch weitere Einsparungen am Chassis das Gesamtgewicht nicht mehr vollständig senken. Es entsteht aber Spielraum, den erforderlichen Ballast günstiger zu platzieren und so das Fahrverhalten zu beeinflussen. [1]
Mehr Tempo bedeute laut Albon noch nicht, dass Williams zum Mittelfeld aufschließe. Er weist darauf hin, dass sich diese Teams in dieser Saison selbst stark weiterentwickeln. So umfangreich das Williams-Update auch sei, er erwarte nicht, dass das Team damit ihr Entwicklungstempo übertreffe.
Autor Stuart Codling hebt in seiner Autosport-Analyse vom 24. September 2026 diesen aufgebauten Rückstand hervor. Nach Miami seien die Williams-Updates laut dem Medium begrenzt und selten gewesen. Die Konkurrenten hätten zudem weiter neue Teile eingeführt, nachdem Williams das Baku-Paket bereits für die Produktion festgelegt hatte.
Auch Teamkollege Carlos Sainz relativiert den Fortschritt. Im selben Artikel sagt er, das Paket bringe Williams näher an das Niveau, mit dem das Team in die Saison hätte starten sollen, nicht an das Niveau, das er etwa beim vierzehnten oder fünfzehnten Rennen für angemessen halte. Er erwartet, dass die Probleme des Winters bis ins Jahr 2027, möglicherweise sogar bis zur Mitte dieser Saison, nachwirken, bevor Williams ein seiner Einschätzung nach akzeptables Leistungsniveau erreicht. Das ist seine Einschätzung des Erholungspfads, kein festgelegter Zeitplan des Teams.
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Die genaue Gewichtsersparnis ist nicht bekannt. Auch der tatsächliche Zeitgewinn pro Runde und das neue Verhältnis zum Mittelfeld müssen sich in Baku erst zeigen.
Williams brachte ein neues Chassis, einen Unterboden und weitere aerodynamische Teile zum Großen Preis von Aserbaidschan mit. Carlos Sainz qualifizierte sich als Neunter. Damit erreichte das Team 2026 erstmals Q3, doch wegen einer Strafe fiel er in der Startaufstellung auf Platz 14 zurück. Anschließend holte Williams mit Platz 10 den ersten Punkt seit Monaco. Alex Albon verunglückte in Runde 31. [2]
Albon sagte, das Auto habe sich etwa so stark verbessert, wie er erwartet hatte, obwohl er nicht damit gerechnet habe, Q3 zu erreichen. Sainz sagte, das Auto habe sich etwas schneller angefühlt, betonte aber, dass Williams noch einen Rückstand aufzuholen habe. Teamchef James Vowles freute sich über den Punkt, sagte jedoch, das Team müsse verstehen, warum ihm im ersten Stint das Tempo gefehlt habe. [2]
Albon sagte, Baku wäre auch ohne das Update für Williams günstig gewesen. Er erwartet, dass das Team gegenüber seinen Rivalen auf der stärker auf Abtrieb ausgelegten Strecke in Malaysia an Boden verliert, während Singapur möglicherweise irgendwo dazwischen liegt. [2]