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Peking zufolge sprach Chinas Außenminister mit dem israelischen Präsidenten in Baku über Siedlungen im Westjordanland. In den öffentlichen Darstellungen beider Seiten wird keine Einigung zu diesem Thema vermeldet.
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Der chinesische Außenminister Wang Yi forderte Israel auf, die von ihm als gewaltsam bezeichnete Errichtung von Siedlungen im Westjordanland zu stoppen und rückgängig zu machen. Das teilte das chinesische Außenministerium nach Gesprächen mit dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog mit. Beide Regierungen bestätigten, dass sich die beiden am 15. Oktober am Rande eines Gipfeltreffens in Baku, Aserbaidschan, trafen. [1] [2]
Die am folgenden Tag veröffentlichte chinesische Darstellung nannte weder eine bestimmte Siedlung noch eine konkrete Entscheidung. Wang habe sich außerdem für eine Zweistaatenlösung ausgesprochen und dazu aufgerufen, den Zugang zum Gazastreifen vollständig zu öffnen. [1]
Herzogs Büro teilte mit, die beiden hätten die Beziehungen zwischen ihren Ländern und die Lage im Nahen Osten erörtert. Herzog habe Möglichkeiten für wirtschaftliche, Handels- und kulturelle Zusammenarbeit angesprochen sowie das, was er als strategische Bedrohungen für Israel betrachte, insbesondere durch Iran und dessen Verbündete. [2]
Die israelische Darstellung enthielt keine Einzelheiten zu einer Reaktion auf Wangs Appell zu den Siedlungen. Auf die Frage von Reuters, worüber die beiden zum Westjordanland oder zu den Palästinensern gesprochen hätten, lehnte Herzogs Büro eine Stellungnahme ab. In keiner der öffentlichen Darstellungen der beiden Regierungen wird eine israelische Zusage zu den Siedlungen oder eine gemeinsam vereinbarte Maßnahme erwähnt. [1] [2] [4]
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