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Vor einem Londoner Gericht wurden Vorwürfe der Überwachung und geplanter Gewalt gegen mindestens einen Journalisten verhandelt. Die drei Angeklagten bestreiten die Vorwürfe.
Drei Männer stehen vor dem Woolwich Crown Court wegen des Vorwurfs vor Gericht, Informationen über Journalisten für den iranischen Geheimdienst gesammelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft sagt, mindestens ein Journalist sei Ziel schwerer Gewalt gewesen. Mostafa Sepahvand, Farhad Javadi Manesh und Shapoor Qalehali Khani Noori bestreiten jeweils zwei Anklagepunkte nach dem National Security Act. [1] [3]
Staatsanwalt Bill Emlyn Jones sagte, mindestens zwei Journalisten des in London ansässigen persischsprachigen Senders Iran International seien überwacht worden. Sky News identifizierte sie als Mojtaba Pourmohsen und Kambiz Hosseini. Jones sagte, die Gewalt gegen mindestens einen Journalisten sei als Vergeltung und zur Abschreckung anderer Kritiker geplant gewesen. [1] [4]
Sky berichtete, eine den Geschworenen gezeigte Nachricht habe Sepahvand mitgeteilt: „Von Ihnen wird erwartet, den Journalisten zu schlagen oder zu töten.“ Außerdem berichtete der Sender über eine spätere, ihm zugeschriebene Sprachnachricht: „Sie zahlen die £150.000, und ich mache sie fertig.“ Die £150.000 wurden als Summe beschrieben, die er haben wollte, nicht als nachweislich geleistete Zahlung. [4]
Die veröffentlichten Anklagepunkte der Crown Prosecution Service werfen allen drei Männern ein Verhalten vor, das wahrscheinlich einem ausländischen Nachrichtendienst helfen würde. Ihnen wird vorgeworfen, gewusst zu haben oder vernünftigerweise hätten wissen müssen, dass es diesen Dienst wesentlich unterstützen würde. Ein gesonderter Anklagepunkt wirft Sepahvand vor, selbst schwere Gewalt beabsichtigt zu haben; in den Anklagepunkten gegen Manesh und Noori wird ihnen vorgeworfen, beabsichtigt zu haben, dass andere sie ausüben. Alle drei bestreiten die Vorwürfe. [2] [3]
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft räumen die Männer ein, Orte besucht und Fotos sowie Videos aufgenommen zu haben, bestreiten aber, dies aus dem ihnen vorgeworfenen Grund getan zu haben. Manesh und Noori sagen, sie hätten nicht gewusst, dass sie dem iranischen Geheimdienst halfen. Sepahvand sagt, er sei bedroht worden; die Staatsanwaltschaft weist diese Darstellung zurück. Innenministerin Yvette Cooper bezeichnete Iran als den ausländischen Staat, auf den sich die Anklage beziehe. Das Wissen und die Absichten der Angeklagten bleiben jedoch während des laufenden Prozesses strittig.
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