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Ralf Schumacher hat Christian Horners Darstellung von Helmut Markos anfänglicher Haltung zur Verpflichtung von Max Verstappen infrage gestellt.
Was hat sich geändert? · 30.09.26, 06:27 UTC
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Der ehemalige Red-Bull-Teamchef erinnerte sich, Marko habe Jos Verstappen als „Albtraum“ bezeichnet und zunächst die Notwendigkeit zurückgewiesen, dessen Sohn zu verpflichten. RacingNews365 English berichtete am 26. September 2026 unter Berufung auf The Times über Horners Darstellung, im Vorfeld seines demnächst erscheinenden Buches *Drive*. [3]
Die Erinnerung betrifft eine Verpflichtungsentscheidung, durch die Red Bull seinen späteren viermaligen Weltmeister gewann. Verstappen kam 2014 ins Nachwuchsprogramm, gab 2015 bei Toro Rosso sein Formel-1-Debüt und wechselte 2016 zu Red Bull Racing, wo er seinen ersten Grand Prix für das Team gewann. [2] [3]
RacingNews365 English hebt den Gegensatz zwischen der von Horner geschilderten anfänglichen Zurückhaltung und Verstappens späteren vier Titeln hervor. GPblog, das am 25. September über dieselbe Darstellung berichtete, nennt einen weiteren wichtigen Aspekt der Beziehung: Marko wurde später zu einem der wichtigsten Vertrauten Verstappens bei Red Bull und lobte wiederholt dessen Leistungen. [2] [3]
Beide Publikationen schildern somit denselben behaupteten anfänglichen Widerstand; GPblog hebt jedoch auch hervor, wie eng Marko und Verstappen später wurden. Die Bedenken, die Horner Marko zuschreibt, betrafen Jos und nicht Max selbst. [2] [3]
Horner schrieb Marko auch seine eigene erste Chance bei Red Bull zu und sagte, der Österreicher habe ihn dem Teamgründer Dietrich Mateschitz empfohlen. [3]
Schumacher, ein ehemaliger Formel-1-Fahrer und Sky-Sport-Experte, wies Horners Darstellung in Äußerungen aus dem Podcast *Backstage Boxengasse* zurück, über die am 29. September berichtet wurde. Horner hatte gesagt, Marko habe sich zunächst dagegen gewehrt, Max Verstappen zu Red Bull zu holen, weil er Bedenken wegen Max’ Vater Jos gehabt habe. RacingNews365 gab Horners Darstellung aus einem Bericht der *The Times* über sein demnächst erscheinendes Buch wieder.
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Bild zufolge sagte Schumacher, Marko habe Max angesprochen, als dieser 11 Jahre alt war, und während Max’ Formel-3-Karriere sei der Kontakt wieder aufgenommen worden. Schumacher sagte außerdem, Horner habe bei der sich entwickelnden Beziehung kaum eine Rolle gespielt. Bild und RacingNews365 unterscheiden sich darin, wem Schumacher zufolge der erste Vorstoß zu früh erschien. [7] [6]
Ein früherer Bericht von Formula1.com zitierte Marko mit der Aussage, ernsthafte Gespräche hätten während Verstappens Formel-3-Saison 2014 begonnen. Im selben Artikel erinnerte sich Horner, Marko habe Verstappen für das Cockpit bei Toro Rosso im folgenden Jahr vorgeschlagen – ein späterer Zeitpunkt als die anfängliche Zurückhaltung, die Horner beschrieben hat. [8]