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Die Russland-Warnung des MI5 beherrschte die britischen Titelseiten, doch die Zahl der vierfach gestiegenen Fälle bezieht sich auf Bedrohungen durch alle Staaten. Der Chef unterschied außerdem zwischen Versuchen, das Brexit-Referendum zu beeinflussen, und einer Veränderung seines Ergebnisses.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Sir Ken McCallum bezeichnete Russland am Dienstag in der jährlichen Bedrohungslage des MI5 als „Aggressor Nummer eins“ und warnte, dass dessen Militär- und Geheimdienste ihre Versuche hybrider Kriegsführung verstärkten. Der Daily Mirror machte am Mittwoch mit einer „roten Alarmstufe“ auf seiner Titelseite auf, wie aus dem Zeitungsüberblick der BBC hervorgeht. Andere Zeitungen hoben seine Warnungen vor künstlicher Intelligenz und rechtsextremistischem Terrorismus hervor. [1] [2]
McCallum sagte, die Zahl der Fälle, mit denen sich der MI5 wegen Bedrohungen durch Staaten befasse, habe sich im vergangenen Jahrzehnt vervierfacht. Diese Zahl bezieht sich auf Staaten allgemein: Sie zählt keine russischen Angriffe, und er nannte weder eine Ausgangszahl noch eine Aufschlüsselung nach Ländern. Außerdem sagte er, mit dem Iran verbundene Operationen hätten im Vereinigten Königreich in den vergangenen zwölf Monaten zu mehr als 50 Festnahmen geführt. [2]
Zu KI sagte McCallum, der MI5 habe Terroristen aufgespürt, die sie zur Verbesserung ihrer Aufklärung und Angriffsmethoden einsetzen wollten. Ihr mögliches Potenzial zur Entwicklung biologischer Waffen beschrieb er als ein Risiko, das sich bislang nicht verwirklicht habe. Zudem kündigte er an, dass der MI5 in diesem Jahr ein Zentrum zur Bewertung von KI-Bedrohungen eingerichtet habe. [2]
Die unterschiedlichen Brexit-Schlagzeilen gingen auf McCallums Antworten an Journalisten nach der Rede zurück. Laut The Guardian und Reuters beschrieb er die Berichterstattung russischer Medien sowie einige Aktivitäten von Online-Trollen und Bots rund um das EU-Referendum von 2016. Er unterschied zwischen „dem, was möglicherweise versucht wurde, und dem, was tatsächlich dabei herauskam“, berichtete The Guardian, und bezeichnete die Online-Aktivitäten als vergleichsweise wenig beeindruckend. Reuters berichtete, Moskau bestreite eine Einmischung. [3] [4]
Laut dem BBC-Zeitungsüberblick titelte der Daily Telegraph, Russland habe die Abstimmung nicht beeinflusst, während sich der Daily Express auf McCallums Warnung konzentrierte, dass erneute Aufmerksamkeit russischen Trollen gelegen käme. Der Versuch, Wähler zu beeinflussen, ist jedoch etwas anderes als eine Veränderung des Ergebnisses.
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2020 verwies der Geheimdienstausschuss des Parlaments auf öffentlich zugängliche Studien zu russischen Staatsmedien und Online-Aktivitäten, erklärte jedoch, er habe deren Auswirkungen auf das Referendum nicht untersuchen wollen. Er forderte eine nachträgliche Geheimdienstbewertung. Die Regierung erklärte damals, sie habe keine Belege für eine erfolgreiche Einmischung gesehen, und lehnte diese Empfehlung ab. [5] [6]
Leave gewann mit 1.269.501 Stimmen. Wenn eine Änderung des Ergebnisses allein davon abgehangen hätte, dass sich Leave-Wähler stattdessen für Remain entschieden, wären mindestens 634.751 solcher Wechsel nötig gewesen. Die berichteten Online-Aktivitäten geben keinen Aufschluss darüber, wie viele Stimmen sie gegebenenfalls verändert haben. [7]