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Die Angriffe trafen einen Markt und einen weiteren Ort in der umstrittenen Region Abyei. Die Zahl der Todesopfer ist weiterhin unklar, während Sudan eine Beteiligung bestreitet.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Bei Drohnenangriffen am 19. Oktober auf den Amiet-Markt und Todach in Abyei wurden nach Angaben der UN-Friedensmission mindestens 80 Menschen getötet. Abyeis kommissarischer Informationsminister meldete für den Markt eine höhere Zahl von 153 Toten. Die unterschiedlichen Opferzahlen sind bislang nicht geklärt; auch die Verantwortung für die Angriffe ist umstritten.
UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte am 21. Oktober, die Mission UNISFA überprüfe die Opferzahlen noch und weiterhin würden Menschen vermisst. UN-Mitarbeiter hätten 27 Verletzte behandelt; das sei nicht die Gesamtzahl aller Verletzten. Die Friedenstruppen hätten größere Brände an beiden Orten gelöscht, evakuierten Opfer der Angriffe und hätten ihre Patrouillen in den betroffenen Gebieten verdoppelt, sagte er.
Yohana Akol Ngor, Abyeis kommissarischer Informationsminister, sagte Radio Tamazuj, nach dem Angriff auf den Markt seien 153 Leichen beigesetzt worden – zuvor war eine Zahl von 73 genannt worden. Die Mindestzahl der UN umfasst die Angriffe auf Amiet und Todach. Sie kann daher nicht zu Ngors Zahl für den Markt addiert werden.
In einem einen Tag zuvor von Eye Radio veröffentlichten Interview mit Ngor war von etwa 153 Leichen in einem Grab und 73 in einem anderen die Rede. Das führte zu Berichten über mehr als 220 Tote. Ngor wies diese höhere Gesamtzahl später zurück. Reuters verifizierte Aufnahmen, die ausgebrannte Fahrzeuge und Gebäude auf dem Markt zeigen. Die Bilder klären jedoch nicht, wie viele Menschen getötet wurden.
Vertreter Abyeis und das Außenministerium Südsudans machen Sudans Militär verantwortlich; Südsudan bestellte aus Protest Sudans Botschafter ein. Ein anonymer ranghoher sudanesischer Offizier sagte der Associated Press, die Armee habe Treibstofftankwagen angegriffen, die nach seinen Angaben für die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) bestimmt gewesen seien. Er behauptete, bei den Getöteten habe es sich um RSF-Mitglieder oder um Menschen gehandelt, die am Treibstoffschmuggel beteiligt gewesen seien. Der UN-Generalsekretär erklärte hingegen, bei den Angriffen in Abyei seien Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, getötet worden. Sudans Außenministerium bestritt am 22. Oktober, dass seine Streitkräfte an dem Angriff auf den Markt beteiligt gewesen seien. Dujarric sagte, die UN könnten noch nicht offiziell feststellen, wer verantwortlich sei.
Der Status Abyeis ist ungeklärt, seit Südsudan 2011 unabhängig wurde. Reuters berichtete, Diplomaten und Analysten hätten den Amiet-Markt als Teil einer Route zur Treibstoffversorgung der RSF beschrieben, die seit 2023 gegen Sudans Armee kämpft. Ein Vertreter der örtlichen Handelskammer sagte, RSF-Mitglieder hätten dort manchmal Treibstoff bezogen, seien zum Zeitpunkt des Angriffs aber nicht vor Ort gewesen. Dieser Handel belegt weder, wer den Angriff ausführte, noch, welches Ziel angegriffen wurde oder wer die Getöteten waren.
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