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Die Polizei hat im Zuge der Ermittlungen zu RAF Fairford einen 27-jährigen Mann mit britischer und iranischer Staatsangehörigkeit festgenommen. Ein weiterer Mann wurde nach einer rechtlichen Belehrung befragt.
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Bewaffnete Polizisten nahmen in der Nacht zum Sonntag in Whelford in Gloucestershire fünf Männer fest. Zuvor war gegen 12.45am ein Anruf wegen drei verdächtiger Fahrzeuge eingegangen, die offenbar in Richtung des nahe gelegenen Luftwaffenstützpunkts RAF Fairford unterwegs waren. Die Männer wurden zunächst wegen des Verdachts auf Verstöße gegen den Explosives Act festgenommen, später wegen des Verdachts, eine terroristische Tat vorzubereiten. Counter Terrorism Policing leitet die Ermittlungen. [1]
US-Präsident Donald Trump sagte, britische und amerikanische Behörden hätten die Männer lange Zeit untersucht und beobachtet. Er schrieb die Festnahmen auch der Zusammenarbeit mit Großbritannien zu und sagte, die Männer hätten „großen Schaden anrichten“ wollen. Ob Scotland Yard beteiligt gewesen sei, wisse er nicht. [4] [8]
Die Press Association berichtete, der Polizeieinsatz sei nicht nachrichtendienstlich gesteuert gewesen: Die Ermittler hätten zuvor nichts von einem möglichen Anschlagsplan gewusst. Diese Darstellung betrifft die vorherige Kenntnis eines Plans, nicht die Frage, ob die Männer schon zuvor beobachtet worden waren. [6]
Die Polizei sperrte einen Bereich von 400 Metern um die Fahrzeuge ab, während Spezialisten der Armee für Kampfmittelbeseitigung sie untersuchten. Rund 85 Haushalten wurde geraten, ihre Häuser zu verlassen. Die fünf Männer blieben in Gewahrsam, während die Ermittler daran arbeiteten, die Umstände zu klären. [1] [2]
Die Festnahme der fünf Männer nahe RAF Fairford sei weder „vorab geplant noch nachrichtendienstlich gesteuert“ gewesen, sagten von The Times zitierte Quellen laut einer Darstellung der BBC. Die Polizei teilte mit, bewaffnete Beamte seien nach einem Anruf gegen 12.45am am Sonntag wegen drei verdächtiger Fahrzeuge ausgerückt, die offenbar in Richtung des Stützpunkts fuhren. [9] [1]
The Telegraph berichtete laut der Zeitungsübersicht der BBC, in Fairford gelte nach dem Vorfall die höchste Alarmstufe und auch die Bedrohungsstufe für RAF Lakenheath sei angehoben worden. Zeugen von Reuters sahen gepanzerte Fahrzeuge und Soldaten an den Toren von Lakenheath und RAF Mildenhall. [9] [12]
Es gab auch Berichte über Sicherheitsmaßnahmen *vor* den Festnahmen. Sky-News-Redakteurin für Verteidigung und Sicherheit Deborah Haynes sagte, zwei Quellen hätten ihr mitgeteilt, die Bedrohungsstufe für Fairford sei wegen einer konkreten Warnung bereits Stunden zuvor angehoben worden. Air & Space Forces Magazine berichtete, die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Stützpunkt seien schon seit mehreren Tagen verstärkt gewesen. Ob sich die gemeldete Warnung auf die fünf Männer bezog, ist unklar. [11] [14]
ITV News und Sky News berichten, dass die Ermittler einer möglichen Verbindung zum Iran nachgehen. Nach Angaben der Polizei befinden sich die fünf Männer weiterhin wegen des Verdachts, eine terroristische Tat vorzubereiten, in Gewahrsam. [10] [11] [1]
Verteidigungsminister Wes Streeting dankte einer Landwirtin, die am frühen Sonntagmorgen nach der Sichtung maskierter Männer nahe RAF Fairford die Notrufnummer 999 gewählt hatte. Gegenüber der BBC sagte er jedoch, sie habe nur einen „unvollständigen Überblick“ über die Ereignisse gehabt. Die Landwirtin glaubt, sie habe die Pläne der Männer durch „pures Glück“ vereitelt. Streeting wollte sich zu Fragen der operativen Sicherheit nicht äußern. [15] [17]
US-Präsident Donald Trump sagte, die fünf nahe dem Stützpunkt festgenommenen Männer seien „seit langer Zeit beobachtet“ worden. Die Press Association berichtete dagegen, der Polizeieinsatz bei Whelford sei nicht nachrichtendienstlich gesteuert gewesen und die Ermittler hätten zuvor nichts von einem möglichen Anschlagsplan gewusst. [15] [18]
Counter Terrorism Policing teilte mit, gegen 00:45 sei ein Anruf wegen drei verdächtiger Fahrzeuge eingegangen, die offenbar in Richtung des Stützpunkts fuhren. Bewaffnete Beamte rückten aus und nahmen nahe Whelford fünf Männer fest. Die Polizei nannte den Anrufer nicht. [1]
Bei einer Pressekonferenz teilte die britische Anti-Terror-Polizei mit, die fünf britischen Männer, die wegen des Verdachts festgenommen worden waren, einen Anschlag auf den RAF-Luftwaffenstützpunkt bei Fairford zu planen, sollten am Montagnachmittag gegen Kaution freigelassen werden. [20]
Die Polizei erklärte, sie werde trotz der geplanten Freilassung weiter gegen die fünf Männer ermitteln. [20]
Assistant Commissioner Laurence Taylor, Leiter der britischen Anti-Terror-Polizei, sagte, die Männer würden am Montagnachmittag nach umfangreichen Befragungen und Ermittlungen freigelassen. Gegen sie werde weiter ermittelt. Während die Ermittler mehreren Spuren nachgingen, gälten strenge Einschränkungen für ihre Bewegungsfreiheit und ihre Kontakte zu anderen Menschen. [22]
Taylor sagte, die Polizei prüfe mehrere Möglichkeiten, darunter, ob die Männer wissentlich oder unwissentlich im Auftrag eines ausländischen Staates gehandelt haben könnten. Ein Land nannte er nicht. [22]
Die Polizei von Gloucestershire teilte mit, die Bewohner von Whelford könnten in ihre Häuser zurückkehren, obwohl ein Bereich um drei Fahrzeuge vor Ort weiterhin abgesperrt sei. Rund 85 Haushalten war vorsorglich geraten worden, ihre Häuser zu verlassen. [25]
Die Empfehlung war nach der Festnahme von fünf Männern am frühen Sonntag, dem 27. September, ausgesprochen worden. Die Männer waren zunächst wegen des Verdachts auf Verstöße gegen den Explosives Act festgenommen worden, später wegen des Verdachts, eine terroristische Tat vorzubereiten. Die kommissarische Polizeichefin Maggie Blyth sagte, Counter Terrorism Policing leite die Ermittlungen. [25]
Für Menschen, die während der vorsorglich empfohlenen Evakuierung nicht bei Freunden oder Angehörigen unterkommen konnten, war ein nahe gelegenes Freizeitzentrum geöffnet worden. [25]
Counter Terrorism Policing teilte mit, die drei Fahrzeuge seien mit Unterstützung des Militärs und von Forensikern eingehend untersucht worden. Die Beamten stellten Benzin sicher, fanden aber keine improvisierten Sprengsätze. Welche Menge Benzin sichergestellt wurde, gab die Polizei nicht an. [22]
Assistant Commissioner Laurence Taylor sagte, die fünf im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommenen Männer seien am Montag gegen Kaution aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden. Gegen sie werde weiter ermittelt; Auflagen schränkten ihre Bewegungsfreiheit und ihre Kontakte zu anderen Menschen ein. [22]
Taylor sagte, die Durchsuchungen von Immobilien in London seien abgeschlossen und die Polizei verkleinere die Absperrungen an den Ermittlungsorten nahe RAF Fairford. Er rechne damit, diese Orte bis Mittwoch, den 30. September, freigeben zu können. [22]
Nach Informationen der BBC wählte einer der fünf Männer, die in den frühen Morgenstunden des Sonntags nahe RAF Fairford festgenommen wurden, selbst die Notrufnummer 999. Sein Anruf ging fast eine Stunde vor dem Anruf einer Landwirtin ein, die nach der Sichtung von Männern mit Sturmhauben die Polizei verständigte. [33] Alle fünf Männer wurden am Montag gegen Kaution freigelassen. [33]
Warum der Mann anrief, was er der Polizei sagte und wann genau die beiden Anrufe eingingen, ist weiterhin unklar. [33]
Counter Terrorism Policing teilte mit, der 27-Jährige sei am Donnerstagnachmittag in Westminster in London wegen des Verdachts festgenommen worden, terroristische Taten nach section 5 des Terrorism Act 2006 vorzubereiten. Die Ermittlungen betreffen Aktivitäten, die am 27. September nahe RAF Fairford in Gloucestershire gemeldet wurden. [34]
Auch ein 26-jähriger britischer Staatsangehöriger wurde nach einer rechtlichen Belehrung befragt. Beamte durchsuchten zudem zwei Immobilien in derselben Gegend. [34]
Die leitende Anti-Terror-Ermittlerin Vicki Evans sagte, die Ermittler prüften eine mögliche Beteiligung eines ausländischen Staates. Die Polizei nannte keinen Staat und stellte keinen Zusammenhang zwischen diesem Ermittlungsansatz und der Staatsangehörigkeit des Festgenommenen her. [34]
Die fünf am 27. September festgenommenen Männer sind weiterhin gegen Kaution auf freiem Fuß. Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, bei der Untersuchung von Fahrzeugen, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen, seien keine improvisierten Sprengsätze gefunden worden; allerdings sei eine nicht näher bezifferte Menge Benzin sichergestellt worden. [34] [22]
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