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Nigerias Gesundheitsminister sagt, die Viren beim ersten Ebola-Patienten des Landes und beim ersten Patienten Kenias seien offenbar eng verwandt. Der Vergleich hat nicht ergeben, wie sich der Patient in Nigeria infiziert hat.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Nigerias Gesundheitsminister Muhammad Ali Pate sagte Reportern am Freitag, dem 23. Oktober, eine Genomanalyse deute darauf hin, dass das Virus beim einzigen bestätigten Ebola-Patienten des Landes eng mit dem Virus verwandt sei, das beim ersten Patienten in Kenia gefunden wurde. Er sagte, es gebe keine Hinweise darauf, dass der kenianische Patient nach Nigeria gereist sei, und die Erkenntnis könnte die Einschätzung der Ermittler zum Übertragungsweg verändern – oder auch nicht. Eine genetische Ähnlichkeit allein zeigt weder, wo sich der Patient in Nigeria infiziert hat, noch, ob sich die beiden Patienten begegnet sind.
Der Vergleich fällt in eine Zeit, in der sich der Ausbruch weiter über die Demokratische Republik Kongo hinaus ausbreitet. Die Weltgesundheitsorganisation verzeichnete dort bis zum 20. Oktober 9.704 bestätigte Fälle und 4.687 Todesfälle. Kenia hat seitdem einen zweiten Todesfall unter seinen neun bestätigten Fällen gemeldet. Das kenianische Gesundheitsministerium teilte mit, die 65-jährige Frau sei eine nahe Verwandte des ersten Patienten gewesen, die sieben anderen würden behandelt, und es gebe keine Hinweise auf eine Übertragung außerhalb ihres Clusters.
Die Ermittler haben auch eine mögliche Begegnung in Uganda in Betracht gezogen. Ein Vertreter der Africa CDC sagte der Associated Press, die ersten in Kenia und Nigeria identifizierten Patienten seien beide am 3. Oktober über den Flughafen Entebbe gereist; ob sie miteinander in Kontakt gekommen seien, werde aber noch untersucht. Dass sich beide am selben Tag am selben Flughafen aufhielten, belegt weder einen Kontakt noch eine Exposition.
Die Angaben zu den früheren Reisen der Patientin aus Nigeria unterscheiden sich. AP berichtete, ugandische Behörden hätten gesagt, sie sei im Kongo gewesen, während das Schweizer Außenministerium mitteilte, sie sei nicht dort gewesen. Die WHO sagte am 23. Oktober, ihr vollständiger Reiseverlauf und die wahrscheinliche Quelle ihrer Ansteckung würden noch untersucht.
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