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UNICEF meldete, dass in den vergangenen zwei Wochen sieben Kinder bei Angriffen getötet wurden und zwei weitere an früheren Verletzungen starben – trotz einer im Oktober 2025 angekündigten Waffenruhe.
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Seit der vor einem Jahr angekündigten Waffenruhe wurden im Gazastreifen mehr als 340 getötete Kinder gemeldet, teilte UNICEF am 16. Oktober mit. Die Organisation meldete weitere Todesfälle unter Kindern in den vorangegangenen zwei Wochen. Das zeige, dass die Waffenruhe den Kindern keine Sicherheit gebracht habe, auch wenn sie mehr Hilfslieferungen in das Gebiet ermöglicht habe. [1]
Der stellvertretende UNICEF-Sprecher Ricardo Pires sagte in Genf, in diesen zwei Wochen seien fünf Jungen und zwei Mädchen als bei Luftangriffen, Drohnenangriffen und Schüssen getötet gemeldet worden. Mindestens 33 Kinder seien schwer verletzt worden, während zwei weitere Jungen an Verletzungen gestorben seien, die sie früher erlitten hätten, sagte er. UNICEF hatte die Zahl von mehr als 340 bereits am 7. Oktober veröffentlicht; aus dem Briefing ging weder das genaue Datum hervor, bis zu dem die Todesfälle gezählt wurden, noch wurde jeder einzelne Todesfall einer bestimmten Ursache oder Partei zugeschrieben. [1] [3]
Eine separate Zählung des UN-Menschenrechtsbüros belegt das Ausmaß der Todesfälle unter Kindern in einem früheren Zeitraum. Das Büro teilte mit, es habe 268 getötete Kinder unter 1.076 konfliktbedingten Todesfällen verifiziert, die zwischen der Bekanntgabe der Waffenruhe am 10. Oktober 2025 und Ende Juli 2026 registriert wurden. Diese Zählung beruht auf einem Verifizierungsstandard und endet Monate vor der späteren UNICEF-Zahl, daher sind die beiden Zahlen nicht unmittelbar vergleichbar. Das Büro erklärte, israelische Angriffe hätten während der Waffenruhe im gesamten Gazastreifen angehalten. [5]
UNICEF zufolge starb fast die Hälfte der Kinder in seiner Zählung in Gebieten nahe der „gelben Linie“, der Grenze des israelischen Militäreinsatzes. In seinem Bericht wird jedoch nicht definiert, was „nahe“ genau bedeutet. Bis Ende Juli hatte das Menschenrechtsbüro in der Umgebung der Linie 66 Todesfälle unter Kindern verifiziert, und zwar für einen kürzeren Zeitraum. Die Associated Press berichtete im Januar, dass die Linie an einigen Stellen nicht markiert war. Das israelische Militär teilte AP mit, es markiere die Grenze und informiere die Bewohner; die meisten Menschen, die es beim Überqueren der Linie getötet habe, hätten eine Bedrohung für die Truppen dargestellt. Diese Aussage ging nicht auf die von UNICEF erfassten Todesfälle unter Kindern ein.
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UNICEF schätzt außerdem, dass etwa 800.000 Kinder weiterhin vertrieben sind und viele von ihnen kein Zuhause haben, in das sie zurückkehren können. Ein von Nieuws.nl veröffentlichter ANP-Bericht sagt, alle 800.000 hätten kein Zuhause, in das sie zurückkehren könnten, und geht damit über die Darstellung von UNICEF hinaus. Nach Angaben der Organisation haben rund 700.000 Kinder seit drei Jahren keine *formelle* Schulbildung erhalten. Inzwischen nehmen Kinder jedoch wieder in provisorischen Zentren am Unterricht teil; seit der Waffenruhe hätten mehr als 560.000 wieder irgendeine Form von Bildung aufgenommen, sagte Pires. [3] [4] [2] [1]
Pires sagte, der bessere Zugang zu humanitären und kommerziellen Gütern habe die Ernährungssicherheit verbessert. Alle sechs Kläranlagen seien jedoch weiterhin außer Betrieb, sagte er. Deshalb sei die Reparatur der grundlegenden Infrastruktur dringend, während der Winter näher rückt. [1]