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Francis Halzen hat für seine Arbeit an IceCube den Nobelpreis für Physik erhalten. Das Observatorium nutzt antarktisches Eis, um schwer nachweisbare Teilchen aus den Tiefen des Weltraums aufzuspüren, berichtet die BBC.
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Der in Belgien geborene Physiker Francis Halzen hat für seine Arbeit an IceCube den Nobelpreis für Physik erhalten, berichtet die BBC. Er leitete die Entwicklung des Observatoriums am Südpol, das Neutrinos aus dem All nachweist und Forschenden hilft, weit entfernte kosmische Ereignisse zu untersuchen. [1]
IceCube ist kein Weltraumteleskop. Seine Lichtsensoren befinden sich in einem Kubikkilometer antarktischen Eises. Die meisten Neutrinos durchdringen das Eis, doch bei einer gelegentlichen Wechselwirkung entsteht ein Lichtblitz. Anhand des Musters und des Zeitpunkts des Lichts schätzen Forschende die Richtung, aus der ein Neutrino kam, statt seine Quelle genau zu bestimmen. [1]
IceCube sucht nach energiereichen Neutrinos, die durch heftige Prozesse außerhalb des Sonnensystems entstehen. Halzen schlug 1988 erstmals vor, am Südpol Neutrinos nachzuweisen. Die BBC berichtet, dass die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften seine Vision und wissenschaftliche Führung als grundlegend für das Observatorium bezeichnete. [1]
Auf einer Pressekonferenz sagte Halzen, er sei überrascht gewesen, dass das Projekt so gut funktionierte. Er erinnerte daran, dass zu Beginn nur wenige Menschen an einen Erfolg geglaubt hätten – er selbst eingeschlossen. [1]
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