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Ein neu getestetes Modul zur Signalerzeugung für Galileos Satelliten der nächsten Generation ist ein Schritt auf dem Weg zur Integration des ersten Flugmodells, die für nächstes Jahr geplant ist, teilt die Europäische Weltraumorganisation mit.
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Das erste Modul zur Signalerzeugung für Galileos Satelliten der nächsten Generation hat seine Tests in Toulouse bestanden, teilt die Europäische Weltraumorganisation mit. Damit ist ein Schritt auf dem Weg zur geplanten Integration des ersten G2-Satelliten im nächsten Jahr erreicht [1].
Das Modul verarbeitet Zeitdaten der Atomuhren eines Satelliten und erzeugt die Navigationssignale, die an Empfänger auf der Erde gesendet werden. Die ESA erklärt, die neue Version könne in Echtzeit verschiedene Signale erzeugen und im Orbit neu programmiert werden, um neue Signale zu erstellen. Diese Flexibilität soll Galileo dabei helfen, sich an veränderte Bedürfnisse der Nutzer anzupassen und die Signale widerstandsfähiger gegen Störungen zu machen sowie die Erfassungsgeschwindigkeit und Positionsgenauigkeit zu verbessern.
Airbus Defence and Space baut die Satelliten gemeinsam mit Thales Alenia Space in Friedrichshafen. Das erste Modul ist nach Friedrichshafen zurückgekehrt und soll mit einer Hochfrequenz-Ausgabeeinheit gekoppelt werden, die laut ESA ebenfalls nächstes Jahr getestet werden soll. Anschließend werden die beiden Komponenten in die Satellitenplattform eingebaut.
Die G2-Satelliten werden außerdem mit elektrischem Antrieb, Verbindungen zwischen Satelliten, einer aktualisierten Konfiguration der Atomuhren und einer verbesserten Navigationsantenne entwickelt. Die ESA teilt mit, dass zwei Antennen kürzlich an Airbus-Standorten in Madrid geprüft wurden und voraussichtlich für den Flug zugelassen werden.
Zwölf Galileo-Satelliten der zweiten Generation sollen in den kommenden Jahren zur bestehenden Flotte hinzukommen. Die ESA erklärt, die vollständige Integration des ersten Flugmodells sei für nächstes Jahr vorgesehen. Galileo wird von der Europäischen Kommission verwaltet und finanziert; die ESA leitet den Entwurf, die Entwicklung und die Qualifizierung der Weltraum- und Bodensysteme [1].
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